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Die Türkei will ab 2022 mit eigenem Elektro-SUV mitmischen

3. Jan. 2020 I Autor: Maren Tamm-Headland I 1202 mal gelesen
Die Türkei will ab 2022 mit eigenem Elektro-SUV mitmischen
Die edle Variante des TOGG-Kühlergrills erinnert ein wenig an einen Jeep... wirkt aber wesentlich imposanter

Kein Geringerer als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan soll bereits in den 2010er Jahren zu einem eigenen Elektro-Auto aus der Türkei aufgerufen haben. So steht es zumindest geschrieben. 2017 kündigte Erdogan dann den Start an, 2018 wurde dafür die Marke "TOGG" (Türkiye'nin Otomobili Girişim Grubu A.Ş. - oder auf deutsch "Türkische Automobil Kooperation") gegründet. Hinter der stehen die Unternehmen "Anadolu Group", "BMC Turkey", "Kök Group", "Turkcell" und "Zorlu Holding", die jeweils 19 Prozent der TOGG halten. Die letzten 5 Prozent der Anteile liegen bei der "Union der Kammern und Börsen der Türkei" (TOBB).

Türkische Konzerne plus Staat bauen zusammen türkisches Elektro-SUV

Kurz vor Sylvester 2019/2020 dann die mit Spannung erwartete, erste Präsentation: Neben einer Limousine präsentierte Präsident Recep Tayyip Erdogan persönlich im Rahmen einer grossen und bunten Show ein erstes Elektro-SUV, das sich zwar nicht allzu sehr aus der Masse aktueller Kompakt-SUV heraushebt, aber dennoch überraschend gut ausschaut, je nach Version sportlich bis elegant wirkt. Gelungen ist vor allem der Spagat zwischen Klassik und Moderne: Stylish wie ein E-SUV, aber auch konservativ wie ein Maserati Levante und bullig wie ein Porsche Cayenne.





Für das Design steht übrigens das italienische Unternehmen "Pininfarina", das auch die ersten beiden Prototypen baute. Überraschend vor allem, das es kein Remake des einstigen (in Deutschland nicht angebotenen) Saab SUV 9-3X wurde - wie zu Beginn der Planungen angedacht. Ein ganz ein eigenes, türkisches Auto soll es werden, von der Chassis über die Batterietechnik und Überhaupt. Im Laufe des Jahres 2022 soll das SUV kommen, der Name "TOGG" sei noch allerdings vorerst noch ein Arbeitstitel.

Ferrari-Designer Pininfarina schuf die optischen Annreize des TOGG

Allzu viele Details wurden noch nicht verraten. Obwohl: Zwei Versionen sind zum Start geplant, ein einfacher Heckantrieb mit 200 PS als Einstiegsversion und ein 400 PS Allradler mit Doppelmotor. Die Einfach-Version soll nur 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h brauchen, die vollwertige Version 4,8 Sekunden. Bei den Batterien soll man zwischen zwei Versionen für 300 bzw. 500 Kilometer Reichweite wählen können. Wer im Leben nur 80 Prozent gibt und mag, kann sich freuen: Weniger als eine halbe Stunde soll der Ladevorgang bis zum Coitus Interruptus dauern. Wer Dinge gerne zuende bringt, muss leider länger warten.





Aber nun müssen die Türken erstmal was zuende bringen, nämlich Planung und Entwicklung. Und die Peripherie schaffen. Gebaut werden soll in einem zukünftigen Innovations- und Industriepark in der nordwesttürkischen Stadt Bursa, bis zu 175.000 Autos pro Jahr will man schaffen, über 4.000 Arbeitsplätze soll das bringen. Etwas über 3 Milliarden Euro (je nach Tageskurs) will man dabei investieren, Unterstützung kommt auch von "Ganz Oben". Bonus dazu: Die garantierte sttatliche Abnahme von 30.000 Fahrzeugen bis 2035 für Behörden und Co.

hs/tamm-headland | Fotos: TOGG, Screenshot TOGG Präsentation




 

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