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Matthias Jeschke auf Höhenrekord - diesmal mit dem Unimog

23. Jan. 2020 I Autor: Hansy Schekahn I 1229 mal gelesen
Matthias Jeschke auf Höhenrekord - diesmal mit dem Unimog
Mit zwei Mercedes Benz Unimog fuhr Matthias Jeschke wieder in die Atacama - und kam den Berg noch höher

Kaum einer versteht es, eine gleiche Herausforderung gleich mehrfach zu vermarkten, wie der Abenteurer Matthias Jeschke. Der ehemalige "Breslau Rally"-Pilot ist für seine Höhenweltrekorde mit Autos und Lkw in der Atacama Wüste in Südamerika bekannt. Erst mit dem eigenen Toyota, dann mit Jeep, MAN HX (kat) und Mercedes Zetros. Dazwischen sind immer wieder Andere auf dem mit 6.893 Metern höchsten Vulkan der Welt, den Ojos de Salado in Chile. Nur keiner verdient soviel Geld damit, immer das gleiche zu tun - nur mit wechselnden Rechnungsempfängern.

Abenteurer Matthias Jeschke zieht es immer wieder auf den hohen Vulkan

Nun war der Limburger Unternehmer mal wieder in Chile, zusammen mit einem zehnköpfigen Team den Berg erklimmen. Wieder mit Mercedes Benz, doch anstatt des wuchtigen Zetros diesmal mit dem traditionellen Unimog, für den es eigentlich keinen Rekord da oben bräuchte. Denn das der da oben hinkommt, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Zwei Unimog U 5023 wurden für die neue Tour eingesetzt, die diesmal auch andere Aufgaben als nur das Herumfahren im Lastenheft hatte. Bis auf 6.694 Meter kam eines der beiden Fahrzeuge.



Das Team sollte auf verschiedenen Höhenlagern ein System von vier Notfunkeinheiten installieren. Im Notfall kann später über jede der vier Einheiten eine Funkverbindung zu den drei weiteren Basislagern des Ojos del Salado hergestellt werden. Mit diesem System soll die Sicherheit sowohl für Bergsteiger als auch Wissenschaftler verbessert werden.

Nachdem das Expeditionsteam das Höhenlager Amistad auf 6.100 Metern mit beiden Unimog U 5023 erreichte und dort die vierte Notfunkeinheit eingerichtet hat, wandte sich das Team einem weiteren Meilenstein zu – dem eigentlichen Höhenweltrekord. Dieser wurde mit einem der beiden Unimog auf einer Höhe von 6.694 Metern erreicht. Damit brach er sogar den bestehenden Rekord zweier Chilenen, die vor über 10 Jahren mit einem einfachen Suzuki Samurai auf 6.688 Meter kamen - nur um die deutsche Expedition zu ärgern, die kurz zuvor mit Jeep Wrangler und Riesenaufwand in den Bergen herumfuhr.



Beide Unimog des Partners "Mercedes-Benz Special Trucks" wurden mittels Spezialbereifung, starker Seilwinden und Sonderaufbauten zur variablen Schwerpunkttarierung von Spezialisten des Unimog-Museums, dem Unimog Aufbaupartner AS Söder und von Ingenieuren der Unimog-Entwicklung für die Herausforderungen in diesen extremen Höhen fit gemacht.

Beide Fahrzeuge haben laut Matthias Jeschke "die extrem steilen wie felsigen Passagen dank zuverlässiger und bester Technik, austariertem Schwerpunkt und genialer Reifentechnik bewältigt und Material und Ausrüstung auf die enorme Höhe transportiert. Zu keinem Zeitpunkt weltweit motorisierter Höhen-­Expeditionen haben zwei Trucks gleichzeitig eine solche Höhe erreicht." Also genau gesehen ein Doppel-Weltrekord für die zwei Unimog U 5023. Bleibt die Frage: Mit was fährt Jeschke als nächstes hoch? Eine Herausforderung wäre doch mal ein Dacia Duster. Oder?

hs/greifenthal/barth | Fotos: Daimler


 

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