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Africa Race: Dakar-Konkurrent öffnet Nennungen am 15. April

10. Apr. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 1496 mal gelesen
Africa Race: Dakar-Konkurrent öffnet Nennungen am 15. April
Buggy auf Kurs: Das Africa Eco Race ist DIE Alternative zur Dakar Rally - original in Afrika

Nachdem die Dakar Rally 2008 aus politischen Gründen kurzfristig abgesagt wurde und ins Exil nach Südamerika wechselte, nutzen die beiden ehemaligen Dakar-Sieger und -Legenden René Metge und Jean-Louis Schlesser ihre Chance. Als Alternative entwickelten beide das [ Africa Race ] auf den afrikanischen Spuren der Wüstenrally mit einem traditionellen Ziel nahe der gleichnamigen Hauptstadt Senegals.

Das Africa Race wurde zur afrikanischen Dakar Rally Alternative

Damit wollten die beiden Franzosen weiterhin eine "echte" Dakar bieten - denn mit dem Umzug nach Südamerika wurde die Dakar Rally weichgespült, Strecken einfacher, die Logistik mit Strassen-Fahrzeugen möglich. Kurz: Der Abenteuer-Faktor fügte sich den Forderungen der neuen Werksteams wie Volkswagen, die in Afrika niemals gegen Mitsubishi und Co gewinnen konnten. In Südamerika gewann Volkswagen dann prompt dreimal in Serie.



Nachdem die Dakar Rally nun auch in Südamerika nicht mehr gewollt ist, munkelt die Gerüchteküche über einen Umzug ins umstrittene Saudi Arabien (wahrscheinlich) oder zurück nach Afrika (unklar). Letzteres widerum würde das Ende der Alternative "Africa Race" bedeuten - und das wissen die Veranstalter. Während der Dakar-Organisator ASO sich noch bedeckt hält preschen Schlesser und Metge deshalb nach vorne und eröffnen schon am 15. April die Nennungen.



Die Rally führt traditionell von Europa nach Afrika, Start ist am 5. Januar (voraussichtlich) in Monte Carlo an der Cote D´Azure, via Frankreich und Spanien geht es durch Marokko und Mauretanien in den Senegal, wo die Rally am 19. Januar am "Lac Rosé" nahe der Stadt Dakar beendet wird. Für 2020 planen die Veranstalter etwa 6.000 Kilometer Strecke, die in 12 Etappen (zwei davon Rundkurse) aufgeteilt werden.

Details werden noch bekannt gegeben - aber es gibt eine SSV-Klasse

Die Rally ist offen für Autos, Trucks, Motorräder und Quads und wird 2020 erstmals eine eigene Kategorie für Side-by-Sides (SSV) einrichten. Um die Rally - ganz wie die Südamerika Dakar - etwas zu entschärfen, sucht man nach mehr Asphalt-Strecken und neuen Camps für die Service-Crews.



"Wir sind aktuell die grösste Offroad-Rally in Afrika und die einzig Länderübergreifende," berichtet Veranstalter und Ex-Formel 1 Pilot Jean Louis Schlesser. "Unsere Rally wächst mit jedem Jahr und unsere Crew arbeitet daran, sie immer weiter zu verbessern. Wir bekommen grossartige Unterstützung der Länder Marokko, Mauretanien und Senegal, das vereinfacht auch die mehrfachen Grenzübertritte."

Quelle: hs/perkins | Fotos: AER, Aifa, Archiv, marathonrally.com





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