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Al Ula-Neom Rally: Fernando Alonso bei Saudi Meisterschaft

4. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 926 mal gelesen
Al Ula-Neom Rally: Fernando Alonso bei Saudi Meisterschaft
Macht sich startklar - Local Hero Yazeed al Rajhi wird gegen Ex-Formel Eins Weltmeister Fernando Alonso antreten

Eine kleine Sensation vermeldet die "Saudi Toyota Desert Rally Championship" aus Saudi Arabien: Zum 3. Lauf der neuen Meisterschaft, der "Al Ula-Neom" Rally vom 5. bis 9. November 2019, hat sich das Toyota Gazoo Werksteam mit Fernando Alonso und Marc Coma angemeldet. Respekt, denn das zeigt, wie ernst der ehemalige Formel-1 Weltmeister seinen Start auf der Dakar sieht. Und man schlägt (theoretisch) drei Fliegen mit einer Klappe: a) Alonso und Coma bekommen noch ein paar Rally-Kilometer Erfahrung, b) beide lernen Saudi Arabien kennen und c) das Auto könnte gleich unten bleiben (obwohl man es wahrscheinlich wieder zurückholt).

Alonso und Coma wollen unbedingt noch mehr Rally-Erfahrung sammeln

Der grösste Einsatz des Motorsport-Champions Alonso und mehrfachen Dakar Motorrad-Siegers Coma war die "Rallye du Maroc", auf der beide mit einem enttäuschenden 27. Platz ins Ziel kamen. Zuvor hatten beide lediglich bei einem Lauf zur SACCS-Meisterschaft in Süd Afrika in Wertung getestet, alle anderen Tests zuvor waren intern bzw. ausserhalb von Wertungen. Fernando Alonso hatten nach dem Ergebnis in Marokko ernsthafte Zweifel geplagt, ob der Offroad-Motorsport das Richtige für ihn sei - doch schliesslich nannte man zur Dakar, fertig, aus, kein Zurück mehr.





Die Al Ula-Neom Rally ist kein kurzer Wochenend-Trip, sondern bietet satte 764,69 Kilometer in Wertung bzw. 1.380,93 Kilometer inklusive Überführungen in 5 Etappen in Al Ula und Neom. Der historische Wüstenort Al Ula liegt direkt zwischen einem Gebirge zur Linken und einer Sandwüste zur rechten im Nordwesten Saudi Arabiens, 400 km nordwestlich von Medina gelegen. Hier startet die Rally und bleibt bis einschliesslich zur 3. Etappe. Auf der 4. Etappe geht es dann nordwestlich an die Küstenstadt Neom - die nicht nur zufällig neu klingt. Neom soll eine der neu entwickelten Super-Städte des Projekts "Vision 2030" werden, direkt am Golf gegenüber Ägypten gelegen - man plant sogar eine Brücke nach Ägypten.

Interessante Strecke mit sehr futuristischem Ziel nahe Ägypten

Alonso und Coma werden nicht die einzigen Top-Starter auf der Rally bleiben. Bereits zum zweiten mal in Saudi Arabien starten Ex-Weltmeister Miroslav Zapletal und Marek Sykora aus Tschechien bzw. der Slovakei mit ihrem Ford F-150 Evo, beide waren schon beim 2. Lauf zur Saudi-Meisterschaft dabei - als einzige Europäer. Sie verzichteten dafür sogar auf einen Lauf der polnischen Meisterschaft (Baja Europe), in der sie sonst u.A. aktiv sind.





Als local Heroes sehen wir Yazeed Al Rajhi aus Saudi Arabien, der laut Startliste mit dem Russen Konstantin Zhiltsov (mit Vladimir Vasilyev 3. in der Weltmeisterschaft 2019) im Overdrive Toyota Hilux startet - dazu Al Rajhis Landsleute Ahmed Al Shegawi (Nissan, gemeinsam mit dem Russen Alexsey Kuzmich), Yasir Bin Seaidan (X-raid Mini, gemeinsam mit dem Franzosen Francois Cazalet) und Essa Al Dossary (Nissan Navara Red Lined mit Sebastien Delaunay aus Frankreich), ein weiterer Star ist Sheikh Khaled Al Qassimi aus Abu Dhabi (im Peugeot 3008DKR gemeinsam mit dem Franzosen Xavier Panseri).

hs/schekahn/perkins | Fotos: Yazeed Racing, Perkins, Al Dossary, Offroadsport.cz, MCH





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