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Audis Art des Pizza-Lieferdienstes für leere Elektro-Autos

12. Jul. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 275 mal gelesen
Audis Art des Pizza-Lieferdienstes für leere Elektro-Autos
Bisher musste der Elektro-Kunde zur Ladestation, die ist dann besetzt oder zugeparkt. Die Lösung ist einfach.

Erst das Essen, dann die Online-Pioniere. So haben wir es von "Deliveroo" oder "Foodora" gelernt: Wenn das Essen nicht zu Dir kommt, machen es schlaue Füchse möglich. Selbst McDonalds und BurgerKing sind auf die Schiene aufgesprungen. Man liefert dort, wo der Absender eigentlich nicht liefern kann (oder will). Oder liefert dort, wo man bisher nichts geliefert bekommen hat. Die Kosten zahlen sich Produzent und Betreiber.

Logistikern von Audi ist eine ebensolche Idee gekommen, als man sich nach dem leidigen Problem der Flexibilität von E-Ladestationen für Elektro-Autos fragte. Aktuell gibt es schon mehr E-Autos als E-Tankstellen (wenn diese nicht zugeparkt sind), die E-Kunden können also nicht tanken wie sie wollen - warum soll also der Strom nicht zum Kunden kommen? Schlaue Mitarbeiter von Audi haben dafür die mobile Ladesäule "ParkE" erfunden... naja, nicht erfunden (ist ja nur eine Batterie auf Rädern), aber eben neu erdacht.



Das Prinzip ist simpel: Man nehme einen eigens entwickelten und mit Strom aufgeladenen Akku, packe ihn auf ein Fahrrad oder Auto und düse dorthin, wo der Strom gebraucht wird. Dort entnimmt der freudige Kunde den Strom und kann - wieder fahren. Erste Praxistests haben die Logistiker erfolgreich absolviert: Beim Fussball-Bundesligisten "TSG 1899 Hoffenheim" testete man den Service bei einem Heimspiel und lud verschiedene Elektro-Autos auf.

Das Ganze ist auch während eines Einkaufes möglich - wenn die Gratis-Stationen bei IKEA etc. z.B. ausgebucht sind: "Während Kunden gemütlich durch die Läden schlendern, laden wir ihre Autos auf," erklärt René Valnion, Projektleiter des Audi-Projekts. "Ob im Rahmen von Sportveranstaltungen, in Parkhäusern von Einkaufszentren, privaten Wohnanlagen oder Hotels – wir sehen viele potentielle Anwendungsfelder, um mit dem Service neue Einnahmequellen zu generieren," so der Audi-Kollege weiter.

Es ist wie so oft mit den einfachen Ideen: Einer muss sie haben, Dutzende werden sie kopieren, Einige werden gewinnen. Das ein "Strom-Lieferdienst" Zukunft haben wird: Ja wie ein Amen in der Kirche. Wer das Rennen macht? Um es in Donald Trumps Worten zu sagen: "Wir werden sehen."

hs/schekahn/rülke | Fotos: Audi



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