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Audi-Fortschritt: Das Auto venetzt sich mit den Ampeln

16. Mai. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 271 mal gelesen
Audi-Fortschritt: Das Auto venetzt sich mit den Ampeln
Das Auto kommuniziert mit den Ampeln, schlägt Fahrweise vor oder berechnet einen Countdown

Den "Terminator" dürfte es freuen: Audi führt im Juli in neuen Modellen ein "Vehicle-to-Infrastructure-Service" ein: Dabei verbindet sich das fahrende Auto mit (technisch vorbereiteten) Ampeln, vorerst nur in Ingolstadt doch weitere Städte in ganz Europa sollen folgen. Das geht so: Fahrer sehen im Cockpit, bei welcher Geschwindigkeit sie die nächste grüne Ampel erreichen. Ist das im Rahmen des geltenden Tempolimits nicht möglich, zählt ein Countdown bis zur nächsten Grünphase. In den USA nutzen Audi-Kunden den Service bereits seit Ende 2016. Damit ist Audi ist der erste Hersteller weltweit, der seine Serienmodelle mit Ampeln in Städten vernetzt.

Die Ampel kommuziert mit dem Auto und zählt Ampel bis Grün runter

"Der Fahrer fährt entspannter und effizienter, weil er auch hunderte Meter vor der Ampel weiss, ob er sie bei Grün erreicht“, sagt Andre Hainzlmaier von Audi. "In Zukunft können die anonymisierten Daten unserer Autos dabei helfen, Ampeln in Städten besser zu schalten und den Verkehrsfluss zu optimieren." Angeboten wird das System u.A. für alle ab Mitte Juli produzierten Audi e-tron, Q3, Q7 und Q8. Voraussetzung das "Audi connect Navigation & Infotainment" Paket sowie die optionale "Kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung".



In den USA gibt es bereits eine "Time-to-Green"-Funktion: Erreicht der Fahrer die nächste Ampel bei Rot, zählt ein Countdown im Cockpit oder Head-up-Display die Sekunden bis zur nächsten Grünphase. Der Service ist mittlerweile an über 5.000 Kreuzungen in den USA verfügbar, darunter in Städten wie Denver, Houston, Las Vegas, Los Angeles, Portland oder Washington D.C. Allein in der US-Hauptstadt sind rund 1.000 Kreuzungen mit Ampelinformation vernetzt. Seit Februar bietet Audi eine weitere Funktion an, die speziell das effiziente Fahren auf der "Grünen Welle" begünstigen soll.

In Zukunft sollen Autos durch Vernetzung Grüne Welle bekommen

Die USA ist mit ihrem Verkehrssystem denen in Europa voraus. "Wie schnell weitere Städte an die Technologie angebunden werden, hängt vor allem davon ab, ob sich Datenstandards sowie Schnittstellen etablieren und Städte ihre Ampelanlagen digitalisieren," so Audi-Mann Hainzlmaier. Audi will das System in den nächsten Jahren in weiteren Städten in Deutschland, Europa, Kanada und den USA anbieten. In der ostchinesischen Millionenstadt Wuxi testen Audi und Partner die Vernetzung zwischen Autos und Ampelsystemen im Rahmen eines Entwicklungsprojektes.



Langfristig soll der Verkehr in Städten profitieren. Wenn die Autos zum Beispiel anonymisierte Daten an die Stadt schicken, könnten Verkehrssignale flexibler schalten. Jeder Autofahrer kennt die Situation: Man steht abends an einer roten Ampel – weit und breit ist kein anderes Auto in Sicht. Vernetzte Ampeln würden dann bedarfsgerecht reagieren. Die Entwicklungsarbeit von Audi soll künftig auch Fahrern anderer Marken zugute kommen.

Quelle: hs/schneider | Fotos: AUDI, OTS


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