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Breslau Rally: 25 Jahre Special - Allein mit einem Teddy

13. Mar. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 564 mal gelesen
Breslau Rally: 25 Jahre Special - Allein mit einem Teddy
Sieht eigentlich ganz harmlos aus: Nahezu serienmässiger Rally Defender 110 mit Teddy-Hase

Serie - 25 Jahre Rally Breslau Polen - Legenden und Geschichten: Aus Frankreich stammt seit Jahren neben Deutschen, Holländern, Polen oder Belgiern das Gros der Breslau Rally Teilnehmer. Und als eine Kooperation stellt eine französisches Gruppe seit Jahren kontinuierlich den grössten Teilnehmer-Fuhrpark. Man kommt mit grossen Lkw, Sattelaufliegern, ganzen Autotransportern, Wohnmobilen, rollenden Werkstätten - und stellt sich gerne als grosse Wagenburg in den Rally-Camps zusammen.



Doch neben dem Giga-Team gibt es auch das Single-Gegenstück - den Franzosen Rodolphe Wetzler. Mit einem fast serienmässigen Land Rover Defender 110 stand Wetzler im Jahr 2017 ganz alleine vor der Technischen Abnahme. "Wo ist denn Dein Beifahrer," fragte die Organisation. Wetzlar ging nach hinten, öffnete die Tür, holte einen 2-Meter grossen Teddy-Hasen heraus: "Hier".



Wie, was? Jawoll. Der Franzose war auf Achse mit dem Rally-Auto den ganzen Weg aus La Rochelle an der Westküste (!) Frankreichs gekommen. Nur mit Teddy-Hasen. Kein Hänger. Keinen Service. Und so nahm er auch die Breslau in Angriff. Allein, nur mit Teddy-Hasen. Nicht in der schnellen und harmloseren Cross Country Klasse, nein, die harte Extrem-Kategorie sollte es schon sein - um dann im Anschluss wieder zurück an die französische Westküste zu fahren. Natürlich wieder allein, aber nun mit einem Rally-typisch zerrockten Auto. So lädiert wie das Auto war gegen Ende der Rally auch der Teddy-Hase.

Ist Wetzler nun verrückt? Bestimmt ein bisschen. Doch er ist kein Idiot. Vier mal nahm er an der Breslau teil. Er startete 2003 und 2004 als Beifahrer für ein Toyota Land Cruiser Team aus dem französischen Elsass, 2005 dann das erste mal selbst als Pilot.



Nach einer langen Pause wagte er schliesslich 2017 ein Comeback: "Das Fahren auf eigener Achse mit dem Rallyauto war gar nicht so wild," erinnert sich Rodolphe Wetzler. "Für die An- und Abreise sowie die Rally habe ich jeweils die Räder gewechselt, dann ging das schon irgendwie." Und der Teddy? "Der war eine Hommage an den Rallyfahrer Yves Tartarin, der so eine Aktion zuerst gebracht hat." Wie gesagt, ein bisschen verrückt.

hs/rbi | Fotos: RBI, marathonrally.com



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