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Dakar 2020: Pole Robert Szustkowski will es wieder wissen

17. Okt. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 611 mal gelesen
Dakar 2020: Pole Robert Szustkowski will es wieder wissen
Dies ist zwar nicht sein Rallyfahrzeug - könnte es aber bald werden - ein Elektro-Defender

Kennen Sie Robert Szustkowski? Nun, offiziell nennt sich der erfolgreiche polnische Unternehmer einen "Finanzier" oder "Philanthrop" (Menschenfreund). Wobei vor allem der letzte Begriff hierzulande eher nur noch selten vorkommt, bezeichnet dies doch, hart gesagt, "wohlwollende, grosszügige Einstellung Vornehmer, Mächtiger und Reicher gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern". Heute nennt man das eher "Mäzen". Nun ist die Dakar Rally wohlweislich kein Sport für den kleinen Mann - umso spannender sind die Stories "hinter den Kulissen der Teilnehmer". Im Fall Robert Szustkowski könnte das sogar ganze Bücher füllen. Szustkowski spielt aber noch eine ganz andere grosse Rolle - doch dazu mehr am Ende dieser Story.

Szustkowski leitet das R-Six Team mit Breslau Sieger Gryszczuk

Robert Szustkowski hat erst seine Liebe zum Offroad-Motorsport entdeckt, dann kam der professionelle Segelsport hinzu. Für die sportlichen Aktivitäten gründete und finanziert er das polnische "R-Six"-Team, zu dem neben ihm u.A. der polnische Motorsportler Jarek Kazberuk, der Sohn Robert Jan "Robin" Szutkowski - und kein Geringerer als der ehemalige Rallye Breslau Sieger Albert Gryszczuk zählen.



Während der Sohn vor allem die kürzeren Bajas liebt, man Vater Robert eher die grossen Marathonrallys. Seine Motorsport-Karriere begann er einst im Porsche Cayenne auf der Transsyberia Rally, es folgten Starts auf der Dakar (2010, 2012), der Silk Way Rally (2013, 2018), der Sealine Rally Qatar, der Abu Dhabi Desert Challenge, der OiLybia Rally in Marokko und dem Africa Race - mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen. Bei den Autos setzte er neben Porsche Cayenne auf Mitsubishi Pajero und Ford Raptor T2, er versuchte sich mit einem Unimog U400 und einem Tatra bei den Trucks und fuhr die Silk Way Rally mit einem Polaris SSV.



Sein grösster Erfolg war der Sieg der seriennahen T2-Pkw Klasse auf dem Africa Race 2018. Nun wollen Szustkowski und sein R-Six Team die Dakar 2020 in Saudi Arabien in Angriff nehmen - allerdings ist noch unklar, mit was für einem Fahrzeug. "Ich nehme die Teilnahme an der Dakar im nächsten Jahr sehr ernst," betont der Pole stolz. Eigens zum Testen will man in diesem Jahr noch nach Marokko oder die Arabischen Emirate.

Szustkowski steht hinter Sokol 4x4 - einem elektischen Defender

Kommen wir zurück zum "Mäzen" Szustkowski, denn eventuell werden wir in Zukunft noch öfter von ihm hören. Der Unternehmer ist u.A. Investor des [ SOKOL 4X4 ] (polnisch für "Falke"), den ersten polnischen Elektro-Geländewagen auf Basis eines Land Rover Defender. Das Projekt wird von seinem Sohn Robin Szustkowski und Albert Gryszczuk geleitet. Der Sokol 4x4 ist vor allem für toughe Geländeeinsätze gedacht und die Elektrik ist speziell Feuchtigkeits-, Staub- und Salz-geschützt. Der 100-Prozent elektrische Defender befindet sich aktuell noch in einer voll fahrbaren Prototypen-Phase, könnte aber bald für Aufsehen sorgen: Als elektrisches Rallye-Fahrzeug. Ein erster Einsatz ist für 2021 geplant...

hs/schekahn/Niczewski | Fotos: R-Six Team


 

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