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Dakar Rally 2021: Briten wollen mit Scheich Geld mitmachen

6. Feb. 2020 I Autor: Hansy Schekahn I 513 mal gelesen
Dakar Rally 2021: Briten wollen mit Scheich Geld mitmachen
Das Land Bahrain pumpt weiter Geld in die Dakar Rally - dummerweise setzt man auf ein Team das Offroad keine Ahnung hat

Das Land Bahrain im nahen Osten hatte sich bereits in diesem Jahr gross auf der Dakar Rallye in Saudi Arabien in Szene gesetzt, nachdem man den Dakar Sieger Carlos Sainz, seinen Teamkollegen Stéphane Peterhansel und deren X-raid Mini Buggies sponserte. Nun hat ein Staatsfonds aus Bahrain, die "Mumtalakat Holding Company", eine Kooperation mit dem britischen Motorsport-Team Prodrive für das Jahr 2021 angekündigt. Die Scheichs zahlen, die Engländer bauen. Ob sowas auf der Dakar sinnvoll ist sein einmal dahingestellt. Nur soviel: Bisher hat es kein privates Team in so kurzer Zeit geschafft, ein sinnvolles Dakar-Projekt auf die Beine zu stellen. Erst recht keine Briten.

Keine Ahnung von Offroad-Motorsport - aber grosse Versprechen geben

Unter dem Label "Prodrive International" will man bis zum kommenden Jahr zwei Dakar-Prototypen der Klasse T1 neu entwickeln und produzieren - laut einer Grafik dürfte es sich dabei um einen (billigeren) Buggy handeln. Desweiteren plane man später auch Kundeneinsätze sowie die Produktion von entsprechenden Ersatzteilen.





Prodrive konnte bereits Erfahrungen in der WRC mit Subaru sammeln, gewann einst mit Colin McRae, Richard Burns oder Petter Solberg in der Weltmeisterschaft. Später arbeite man kurz mit Mini in der WRC zusammen. Ende der 2000er wollte man mit Aston Martin in die Formel 1 einsteigen, es kam jedoch nie zu einer Zulassung. Ferner startete man in Rundstreckenrennen wie z.B. den 24 Stunden von Le Mans. Offroad- oder Dakar-Erfahrung hat man keine. Und da liegt die Crux: Das Geld geht oft nicht dahin, wo es sinnvoll wäre - sondern dahin, wo der Name toll klingt. Kennt man von Nahost-Investoren nur zu gut.

Nahost-Investoren pumpen Geld rein - weil man WRC mal gut konnte

Das ist letztlich auch die einzige Erklärung, warum Bahrain-Geld in eine britische Firma mit null Offroad-Erfahrung geht - man aber Dinge vorhat, mit denen selbst X-raid dank privater Quandt-Millionen Jahre für brauchte. Kenner spekulieren bereits hinter vorgehaltener Hand: Um sich eine komplette Blamage zu ersparen, greift man entweder auf gebrauchte Werks-Technik (Peugeot, funktioniert aber nicht), bewährte Zuliefer-Technik (z.B. X-raid, kann aber wie bei Pewano-Volvo auch nach hinten losgehen) oder externe Dienstleister (Volkswagen mit dem US-Buggy Tarek) zurück. Das Rennen ist eröffnet!

hs/schekahn/prodrive | Fotos: Prodrive, X-raid, MCH


 

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