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Dakar 2020: SACCS Parys 400 - Nissan und Toyota Finaltest

1. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 437 mal gelesen
Dakar 2020: SACCS Parys 400 - Nissan und Toyota Finaltest
Red Lined Motorsport Nissan Navara beim harten Einsatz in der südafrikanischen SACCS Rallyraid Serie

Als Offroad-Fan hat man es in Südafrika gut. Nicht nur, das die Landschaft offroad-freundlicher ist, es mehr gute Offroader zu kaufen gibt und Kunden dort nicht wie aktuell in Deutschland angegiftet werden, nein, man hat vor allem eine tolle Offroad-Motorsport Szene. Nicht umsonst stammen viele der besten Rallyraid-Fahrzeuge aus Südafrika: Toyota Hilux, Nissan Navara, Ford Ranger/VW Amarok.



Lokale Dakar-Teilnehmer haben es sogar noch einen Tick besser: Nein, wir meinen nicht die kürzere Anreise nach Saudi Arabien - sondern den Vorteil, das am morgigen Samstag (2. November) der finale Lauf zur nationalen SACCS Meisterschaft "Parys 400" ausgefahren werden. Neben Toyota wird auch Nissan die Chance zu letzten Tests ergreifen. Toyota vertreten durch "Boss" Glyn Hall und Gazoo Racing / Hallspeed (bauen die Werks-Hilux), Nissan vertreten durch "Boss" Terence Marsh und Red Lined Motorsport.

Nissan Red Lined Chef fiel lange wegen eines Fahrrad-Unfalls aus

Bei Nissan Red Lined wird sich CEO, Teamchef und Konstrukteur Terence Marsh sogar selbst hinters Lenkrad setzen - ein kleines Rally-Comeback, nachdem sich der Südafrikaner bei einem Fahrrad-Unfall verletzte. "Als Chef kann ich leider nur mit einem alten Nissan Navara VK50 antreten, dabei hätte ich viel lieber den neuen VK56 gefahren," schmunzelt Marsh. Aber Kunden gehen eben vor.



Für Marsh selbst geht es bei dem Rennen theoretisch um Nichts, er selbst wird auch nicht auf der Dakar Rally 2020 starten. Dafür seine Kunden Thomas Bell und Patrick McMurran von "Sabertooth Racing" aus Dubai, die in Saudi Arabien mit einem nagelneuen Navara VK56 mit V8-Benziner fahren wollen: "Wir können es gar nicht erwarten, das nächste Level zu erreichen und unser neues Autos erstmals unter Rennbedingungen zu fahren," sagt Thomas Bell. "Lasst das Abenteuer beginnen!"

Generalprobe für das neue Duo Giniel de Villiers und Alex Haro

Toyota Gazoo müsste eigentlich gar nicht mehr beim SACCS-Finale in Parys dabei sein. Die Meisterschaft hat man in der Gesamt- und FIA-Wertung mit dem Team Henk Lategan und Brett Cummings bereits sicher in der Tasche, hier herrscht also keine Hektik. Dafür werden Dakar Sieger Giniel de Villiers und sein neuer Beifahrer Alex Haro (der Spanier kommt von Nani Roma und ersetzt den langjährigen deutschen Navigator Dirk von Zitzewitz) gemeinsam starten. Beide haben jüngst die "Rallye du Maroc" in Marokko gewonnen, verfügen aber ansonsten über wenig gemeinsame Renn-Erfahrung.



Dabei will man auch technische Einstellungen und -Verbesserungen am Toyota Hilux ausprobieren. "Dies ist das letzte Rennen für Giniel und Alex bevor wir nach Saudi Arabien umziehen," berichtet Toyota Gazoo Racing Teamchef Glyn Hall. "Damit ist es für uns auch die letzte Chance zu probieren, ob alles so läuft wie in den letzten Wochen immer wieder getestet." Vor den Nissan muss er sich dabei weniger Sorgen machen - auch wenn die Fahrzeuge technisch sehr ähnlich sind, sind sie doch (noch) auf unterschiedlichem Niveau. Aber sowas kann sich im Rallyraidsport schnell ändern...

hs/schekahn/karen  | Fotos: Motorsport Media, Red Lined, Toyota Gazoo


 

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