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Dakar 2020: Ssangyong is back mit neuem Korando DKR Buggy

13. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 1703 mal gelesen
Dakar 2020: Ssangyong is back mit neuem Korando DKR Buggy
Wir mit den Jahren immer schnittiger - Ssangyong hat die dritte Generation des Dakar-Buggies präsentiert

Der koreanische Autohersteller Ssangyong meldet sich zum dritten mal "zurück zur Dakar" - auch wenn man den Eindruck hat, Ssangyong selbst weiss davon noch nichts. Zumindest medial scheint das tatsächlich so, denn faktisch nirgendwo berichtet der Autohersteller darüber, man muss schon suchen. Genau genommen ist es auch kein Werks-Projekt, sondern ein privates Engagement des spanischen Buggy-Bauers Javier Herrador - der unter seinem eigenen Namen faktisch nie Erfolg hatte, aber mit der Ssangyong-Hülle erstaunlich gut dabei ist. Das Projekt wird von Ssangyong Spanien unterstützt.





Die Dakar 2020 ist bereits das dritte mal, das Herrador unter der Ssangyong Flagge zur Dakar startet. Und wie in den Jahren zuvor wird der Spanier Oscar Fuertes das Auto gemeinsam mit Diego Vallejo pilotieren. 2018, zum Start des Projektes, erreichte man das Ziel mit Platz 38 in der Gesamtwertung, 2019 war es bereits Platz 33, in der eigenen Klasse (Benziner-Buggies) sogar Platz 3. Im kommenden Jahr will man sich natürlich weiter verbessern, aber: "Das Hauptziel ist, die Rally zu beenden und erneut die Zuverlässigkeit von SsangYong zu demonstrieren," sagte Fuertes. Das muss man mit einem Schmunzeln sehen, denn mit einem Ssangyong hat der Buggy genau genommen nichts gemein.



Nach dem "Rexton DKR" 2018 und "Tivoli DKR" 2019 wird 2020 ein "Korando DKR" eingesetzt. Letztlich ist es immer das gleiche Prinzip, ein Gitterrohrrahmen-Buggy, nur eben immer weiter verfeinert und verbessert. Ssangyong Spanien spricht von einem völlig neuen Auto, das "die Philosophie der Vorgänger teilt". Nun denn: Der neue Buggy ist grösser als seine Vorgänger, hat eine Länge von 4,80 Metern, eine Breite von 2,30 Metern und eine Höhe von 2,05 Metern - damit ist er faktisch rundum 10 cm gewachsen. Der Radstand steigt von 2,90 auf 3,10 Meter, während die Spurweite vorne und hinten unverändert 1,88 Meter beträgt. Insgesamt liegt der Schwerpunkt gegenüber den Vorgängern tiefer, Fahrer und Beifahrer sitzen aber 15 cm höher.



Unter der Haube arbeitet ein 6,2-Liter-V8-Benziner aus dem General Motors Baukasten, der 450 PS und ein maximales Drehmoment von 550 Nm leistet. Sowohl der Motorblock als auch der Zylinderkopf bestehen aus Aluminium, um das Gewicht zu optimieren - dennoch gibt Ssangyong das Gesamtgewicht unter Rennbedingungen mit knapp 2 Tonnen an. Unter optimalen Bedingungen soll der Buggy bis zu 195 km/h schnell sein. Neu ist ein hydraulischer Wagenheber - denn mit einem Buggy fährt man sich öfter mal fest.



"Wir machen einen Schritt nach vorne," sagt Inigo Trasmonte, verantwortlich für das Ssangyong Projekt. "Die Ziellinie einer Dakar Rally zu erreichen hat nicht nur dem Team gut getan, sondern auch international einen positiven Schub für die Marke Ssangyong gebracht. Das wollen wir fortsetzen und verbessern und ich glaube, mit dem neuen Auto sind wir einen Schritt weiter, Oscar und Diego in Richtung Top 20 zu bringen." Der alte Ssangyong steht übrigens zum Verkauf - Preis auf Anfrage. Interessiert? Link [ HIER ].

hs/schekahn | Fotos: Ssangyong Spanien


 

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