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Dekra erinnert wieder an die Wichtigkeit der Rettungsgasse

22. Aug. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 291 mal gelesen
Dekra erinnert wieder an die Wichtigkeit der Rettungsgasse
Bei einem Unfall kommt es auf jede Sekunde an, dennoch versperren immer noch Fahrer die Rettungsgasse

Auch wenn man eigentlich denkt, Jeder müsste es langsam wissen: Im Falle eines Staus schaffen es viele Autofahrer immer noch nicht, eine Rettungsgasse freizuhalten. "Wer rechtzeitig eine Rettungsgasse bildet, erhöht nicht nur die Überlebenschancen von Verletzten. Er tut sich sogar selbst einen Gefallen, denn damit trägt er letztlich auch zu einer schnelleren Räumung der Unfallstelle bei," unterstreicht Dekra-Unfallforscher Markus Egelhaaf. Bei Unfällen mit Verletzten zählt oft jede Sekunde - und Jeder kann betroffen sein.



Die Strassenverkehrsordnung verlangt, bei stockendem Verkehr auf Autobahnen – ebenso wie auf Ausserortsstrassen mit mindestens zwei Fahrstreifen in einer Richtung – eine Rettungsgasse zu bilden, damit Polizei und Hilfsfahrzeuge ungehindert den Unfallort erreichen können. Die Ausführung ist klar geregelt: Bei zwei Fahrstreifen ist die Gasse in der Mitte freizuhalten, bei drei und mehr Fahrstreifen liegt sie zwischen dem ganz linken und dem benachbarten Streifen.

"Wichtig ist, das man bereits reagiert wenn die Fahrzeuge noch rollen. Bei Stillstand fehlt oft der Platz, um das Fahrzeug noch weit genug zur Seite zu fahren," mahnt Egelhaaf. Der Standstreifen muss dabei immer frei bleiben. Auch sollte man darauf verzichten, noch schnell den Fahrstreifen zu wechseln - nicht selten verstopft man dabei die Rettungsgasse. Oftmals sind es auch ausländische Fahrzeuge, die sich nicht an die Regeln halten - zumeist aus Unwissenheit. Tip: Weisen Sie einen Nachbarn im Stau auf seinen Fehler hin.



Die Strafen bei Verstössen wurden deutlich verschärft. Wer keine Rettungsgasse bildet, dem drohen jetzt mindestens 200 Euro Geldbusse und 2 Punkte in Flensburg. Für das Blockieren der Rettungsgasse mit Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung können bis zu 320 Euro plus Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg fällig werden. Darüber hinaus sind strafrechtliche Konsequenzen bis hin zu Freiheitsstrafen möglich - zum Beispiel für Fahrer, die eine Rettungsgasse absichtlich blockieren oder Personen behindern, die bei Unglücksfällen Hilfe leisten wollen. Die Rettungsgasse selbst darf ausschliesslich von Polizei und Hilfsfahrzeugen befahren werden.

hs/greifenthal/sigloch | Fotos: Dekra / Polizei Dortmund / Feuerwehr Bottrop / Feuerwehr Dortmund

 



 

 

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