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Eisenacher Opel Grandland X geht fortan auch nach Russland

14. Mar. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 319 mal gelesen
Eisenacher Opel Grandland X geht fortan auch nach Russland
Schöne Aussichten: Opel SUV Grandland X sichert Arbeitsplätze in Eisenach und erfreut Russen

Auch wenn Opel-Mitarbeiter die Entwicklungen oft noch mit gemischten Gefühlen sehen: Seit der Übernahme der deutschen Traditions-Marke durch die französische PSA-Gruppe geht es aufwärts. Jahrzehntelang sorgte nicht nur ein katastrophales Missmanagement durch den ehemaligen Besitzer General Motors (GM) für Opels kontinuierlichen Untergang, durch eigenwillige Export-Restriktionen wollte GM auch eigene, meist qualitativ untergeordnete Marken schützen.

Einer von drei angebotenen Opel wird in Thüringen produziert

Der neue Besitzer PSA greift nun nach den Sternen - oder besser: Russland. Noch in diesem Jahr will man mit den drei Modellen Grandland X, Zafira Life und Vivaro starten. Während Zafira und Vivaro direkt im russischen PSA-Werk Kaluga produziert werden sollen, wird der Grandland X ab 2019 im deutschen Eisenach hergestellt und nach Russland exportiert.



Zum Start werden 15 bis 20 Händler in den grössten Städten Russlands Opel-Partner sein, mittelfristig dann mehr als doppelt so viele. Geplant ist, Schritt für Schritt zu wachsen. Der Fokus liegt auch in Russland auf profitablem Wachstum und zufriedenen Kunden. Zeitnah sollen auch weitere Autos in das russische Programm aufgenommen werden.

PSA will Opel stärker und grösser in Russland positionieren

"Russland ist ein grosser, strategisch wichtiger und attraktiver Markt mit viel Potenzial. Davon werden wir als deutsche Marke mit langer Tradition und einem hervorragenden Ruf in dem Land profitieren," sagt Opel CEO Michael Lohscheller. "Das wir direkt mit einer eigenen lokalen Fertigung wieder einsteigen können, ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die Zugehörigkeit zur Groupe PSA für Opel ist."



Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen laut PSA mehr als 10 Prozent des Opel-Verkaufsvolumens ausserhalb Europas realisiert werden. Um dies zu erreichen, stärkt die Marke ihre Präsenz in Exportmärkten in Asien, Afrika und Südamerika, auf denen sie bereits vertreten ist, und wird bis 2022 zudem mehr als 20 weitere neue Exportmärkte erschliessen.

In Eisenach war Opel Pionier und übernahm das Wartburg-Erbe

Im März 1990 wurde eine Zusammenarbeit zwischen dem Automobilwerk Eisenach (AWE) und der Adam Opel AG vereinbart und der Aufbau eine Opel-Werkes geplant. Zuerst lief der Opel Vectra noch 1990 vom Band, 1992 startete man in einem komplett neu gebauten Werk. Im Oktober 1996 lief der 500.000ste in Eisenach gebaute Opel vom Band, im November 1999 knackte man dann die Million. Seitdem ging es auf und ab: 2018 wurde die Einstellung des Opel Adam bekannt, zeitgleich wurde aber die Produktion des Grandland X auch als Hybrid beschlossen.

hs/schmidt/bennett/psa | Fotos: Opel, Archiv

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