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Elektrisches City-SUV BMW IX3 wird kein hässliches Entlein

19. Dez. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 1406 mal gelesen
Elektrisches City-SUV BMW IX3 wird kein hässliches Entlein
Elektro-Zukunft real - Weniger Kinderarbeit und Umwelt-Ausbeutung durch zukünftig BMW-eigene Rohstoffbeschaffung

BMW bereitet sich mit Hochtouren auf die Präsentation des elektrischen IX3 im kommenden Jahr vor. Die beste Nachricht zuerst: Die Designer verzichten auf Spielereien wie beim hässlichen Experimental-Entlein "I3" und setzen als Basis auf den neuen X3 SUV (bei BMW SAV genannt), der damit als Benziner, Diesel, Hybrid und vollwertiges Elektroauto angeboten wird. Bei der Reichweite zeigt BMW allerdings deutlich: Dieses E-SUV ist als City-SUV für den nahen Alltag und kleine Ausflüge konzeptioniert, denn mit (unter optimalsten Bedingungen) maximal 440 Kilometern (nach neuem WLTP Verfahren) sind grössere Touren möglich, aber mit Organisation und zeitlichem Aufwand verbunden.



Die schlechte Nachricht: Es wird den IX3 - entgegen dem Trend - (vorerst) nur mit Heckantrieb geben. Somit entfällt nicht nur der sichere Allradantrieb, sondern durch den für Auto-Laien schwerer händelbaren Heckantrieb in Kombination mit Gewicht und Physik wird der IX3 auch keine Empfehlung für Durchschnittsfahrer - erst recht bei nassen oder glatten Strassen. Auch die Bezeichnung "SAV" wird somit Unsinn, denn der IX3 kann sich trotz eines "X" im Namen ausserhalb befestigter Strassen allenfalls immer wieder festfahren.

Weniger giftige Stoffe - Kobalt und Lithium organisiert BMW selbst

Wer den IX3 nur für kurze Strecken und die City nutzen will, findet allerdings eine sehr gute Alternative zu anderen E-Autos. Denn der neue E-BMW hat auch seine Besonderheiten: Zum einen verzichten die Bayern beim IX3 auf sogenannte "Seltene Erden" und machen sich damit weniger abhängig, weiter verzichtet man auf zwei Drittel Kobalt gegenüber dem bisherigen BMW-E-Motor. Kobalt und Lithium beschafft BMW dabei erstmals selbst und gibt sie an die Produzenten der Batteriezellen weiter. Ein guter Schritt Richtung Zukunft, wird doch so die bislang gängige Ausbeutung und Zerstörung der Natur sowie Kinder- und Sklavenarbeit weiter minimiert.



Dazu kommt die Fertigung von Elektromotor und Hochvoltspeicher in unternehmenseigenen Fertigungsstätten. Antriebseinheit und Hochvoltspeicher sind bei Leistung und Energiegehalt flexibel skalierbar und dadurch auch in anderen Elektro-Fahrzeugen einsetzbar. Im neuen IX3 erzeugt der Elektromotor eine Höchstleistung von mehr als 270 PS und ein Drehmoment von 400 Nm, was in der Stadt als ausreichend gelten darf. Verbaut wurde eine 74 kWh-Batterie - BMW verspricht einen Verbrauch von 20 kWh auf 100 Kilometern, nur somit würde man auch auf die Reichweite kommen.

Beim neuen IX3 werden auch Recycling-Aspekte bereits eingeplant

Bisweilen wird die versprochene C02-Bilanz bei E-Fahrzeugen nicht erreicht, da sowohl bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung die geplante C02-Neutralität im Alltag nur auf dem Papier existiert. BMW will dem entgegenkommen und mehr auf seine Prozesse achten: Jedes elektrifizierte Modell muss nachweisen, das es über den Gesamtzyklus aus Rohstoffbeschaffung, Lieferkette, Produktion, Nutzungsphase und Recycling einem konventionellen Vergleichsfahrzeug deutlich überlegen ist. Darüber hinaus kann der Hochvolt-Speicher des BMW IX3 nach dem Autoleben als externer Akku weiter verwendet werden.

hs/hallmackenreuther/bmw/bruch | Fotos: BMW


 

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