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Erste ABE Freigabe für Dr. Pley Diesel-Nachrüstung erteilt

29. Jul. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 369 mal gelesen
Erste ABE Freigabe für Dr. Pley Diesel-Nachrüstung erteilt
Eines der ersten Modell mit erlaubter Diesel-Nachrüstung: Volvo XC60 mit Dr.Pley System

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die erste Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) zur Nachrüstung älterer Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 erteilt – für ein System des Anbieters [ Dr. Pley ] in Kooperation mit Bosal für Volvo-Modelle (u.A. XC60). Laut Dr. Pley wird eine ABE-Freigabe für den Mercedes Benz Motor OM651 (z.B. GLK 220 CDI) sowie für den BMW Motor N47D20 (z.B. X3 2.0d) in Kürze erwartet.

Volvo-Kunden sind die ersten Nutzniesser - weitere sollen folgen

Der Autoclub ACE begrüsst die lange geforderte erste Genehmigung der nachweislich effektiven Nachrüstsysteme. Im Hinblick auf weitere Fahrverbotsurteile, die schon Ende Juli in Nordrhein-Westfalen drohen, fordert der ACE die schnellstmögliche Zulassung weiterer Nachrüstsets. Diese liegen dem KBA teilweise bereits zur Prüfung vor. In Ergänzung zu lokalen Massnahmen zur Luftverbesserung sei eine Hardware-Nachrüstung der entscheidende Hebel.



"Ein kleiner, wegweisender Schritt ist getan. Es ist jedoch keine Zeit, sich auf der ersten Genehmigung eines Nachrüstsystems auszuruhen, das nur einzelne Diesel-Fahrzeugmodelle sauber macht," sagt Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE. "Im Sinne der Luftreinhaltung müssen alle betroffenen Fahrzeuge nachgerüstet werden. Kürzlich erlassene Fahrverbote in Berlin und drohende Fahreinschränkungen in NRW belegen: Wenn das KBA bremst, dann auf Kosten der Verbraucher!"

"Nicht vergessen, das Hersteller dreckige Diesel verkauft haben"

Aus Sicht des ACE muss die Entschädigung betrogener Dieselfahrer auch noch erheblich weiter reichen: "Die Autohersteller müssen die Kosten für die Nachrüstung vollständig übernehmen und damit betroffene Verbraucher für den Wertverlust ihres Pkw entschädigen. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, das es die Hersteller waren, die dreckige Diesel als sauber verkauft haben," sagt Stefan Heimlich. Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte sich lange gegen eine Nachrüstung gewehrt und somit gegen betrogene Diesel-Kunden agiert.

Bundesweit geht es um sechs Millionen Fahrzeuge mit der Euro-5 Norm. Bisher haben nur wenige Autohersteller zugesagt, Diesel-Fahrzeugbesitzer zu unterstützen – und das auch nur mit bis zu 3.000 Euro in den sogenannten Intensivstädten – also Städten mit besonders hoher Luftbelastung.

hs/greifenthal/ace/lifepr | Fotos: Dr.Pley/Webseite



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