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Ex-Minister Sigmar Gabriel als VDA-Präsident Kandidat

28. Okt. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 537 mal gelesen
Ex-Minister Sigmar Gabriel als VDA-Präsident Kandidat
Ex-SPD und -Minister Chef Sigmar Gabriel wird als heisser Kandidat für den VDA-Vorsitz gehandelt

Als "Lobbyismus" bezeichnet man in Deutschland, was man allgemein auch "Korruption" nennt - wer etwas von der Politik will, bedient sich gerne bei Politikern und zahlt ein ungewöhnlich hohes Gehalt für einen relativ überschaubaren Job. Bekanntes Beispiel ist Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD), der nach seiner Amtszeit als Bonbon für seine Russland-Politik einen Posten bei "Gazprom" bekam. Oder Ex-Verkehrsminister Matthias Wissmann (CDU), der später als Boss des Automobilverbandes VDA jobbte. Nun hat der VDA eventuell einen neuen Coup in petto: Ex-Umwelt-, Wirtschafts- und Aussenminister sowie SPD-Chef Sigmar Gabriel. Für den VDA nicht schlecht, für die sterbende SPD nicht gerade praktisch. Die ehemalige Volkspartei des kleinen Mannes zeigt, wie Korruption gelebt wird.

Blamabel für die SPD - aber mögliche Top-Besetzung für den VDA

Sigmar Gabriel soll Präsident des VDA werden - das melden Medien mit Hinweis auf einen Bericht in der "Bild am Sonntag" (BamS). Berichtet wird unter Berufung auf informierte Kreise ebenfalls, es gebe mit der ehemaligen Staatsministerin Hildegard Müller (CDU) eine weitere Kandidatin für den Spitzenposten. Gabriel wird als der Wunschkandidat der Autokonzerne, der Zulieferer und der Familienunternehmen eingeschätzt. Er soll auch bereits seine Bereitschaft erklärt haben.



Laut BamS will das VDA-Präsidium unter der Leitung von Vizepräsident Arndt Kirchhoff in den kommenden Tagen Gespräche mit Gabriel und Müller führen. Anschliessend solle am 7. November im Verbandsvorstand die Entscheidung fallen. Die Suche nach einem Cheflobbyisten war notwendig geworden, nachdem der bisherige Präsident Bernhard Mattes seinen Rücktritt zum Ende des Jahres verkündet hatte.

Der VDA will den Wechsel zu einer Umänderung der Struktur des Verbandes nutzen. Gabriel wäre für die Industrie in der Tat ein guter Kandidat, doch wie die "Welt" schon feststellte: "Zuletzt hatte es wiederholt Kritik daran gegeben, dass der frühere SPD-Chef wegen seiner zahlreichen Nebentätigkeiten sein Abgeordnetenmandat nicht mehr in ausreichendem Umfang wahrnehme." Oder wie der "Meister der Korruption" sagen würde: "Schau´n mer mal."

hs/hallmackenreuther/ampnet | Fotos: Kremlin.ru, Wikipedia/Hildenbrand/MSC/RudolfSimon/CC BY 3.0 DE



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