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Extreme E: Start am Lac Rose Dakar - der Timetable steht

17. Dez. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 970 mal gelesen
Extreme E: Start am Lac Rose Dakar - der Timetable steht
Alejandro Agag hat wieder überzeugt - seine Extreme E Rally wird nun auch den Lac Rose bei Dakar im Senegal retten

Der "McDonald´s" der Rallybetreiber - "Extreme-E" - hat seinen letzten Austragungsort für seine Elektro-Offroad Rally 2021: PR-Genie und Veranstalter Alejandro Agag kopiert dabei die legendären Offroad-Rallies "Dakar" und "Africa Race" und rechnet den berühmten "Lac Rosé" in Senegal nahe der Haupstadt Dakar zu seinem Portfolio. Historisch, denn hier endete traditionell die Dakar - und endet heutzutage das Africa Race. Doch bei Alejandro Agag ist alles anders: Wenn seine Renner kommen und seinem privaten Portemonnaie Millionen bringen, dient dies ausschliesslich der Rettung der Welt.

Extreme-E wie McDonald´s - das Eine sagen, das Andere tun

Doch was hat McDonald´s damit zu tun? Nun: Das Werbe-Prinzip "Das Eine sagen, das Andere tun". Noch heute versucht McDonald´s, Chemie-Essen als gesund und vital zu verkaufen und seine Millionen Tonnen Müll unter den Tisch zu kehren. Alejandro Gag arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip. Er baut einen fett-triefenden Bacon-Beef-Burger mit Mayonaise und verkauft diesen als "Veggie light Öko Dreamie". PR ist eben alles - und wie wir von Donald Trump, Boris Johnson und den Grünen gelernt haben: Man muss nur genug Blödsinn reden - und alle mit einfachem Gemüt glauben es.



Nun also auch "Dakar". Doch anders als die Tradition lässt die Extreme-E die Rally hier nicht enden, nein, man startet hier. Schon jetzt haben die Organisatoren den (provisorischen) Timetable für 2021 veröffentlicht. Und der lautet nunmehr so:

Stage 01 // 22.-24.01.2021 // Lac Rosé, Dakar, Senegal
Stage 02 // 04.-06.03.2021 // Al Ula Wüste, Saudi Arabien
Stage 03 // 06.-08.05.2021 // Kali Gandaki Valley (Himalayah), Nepal
Stage 04 // 27.-29.08.2021 // Kangerlussag, Grönland
Stage 05 // 29.-31.10.2021 // Sanrarém, Pará, Brasilien

Veranstalter Alejandro Agag freute sich über die Finalisierung des Kalenders und den letzten, fünften Austragungsort: "Ich freue mich sehr, Senegal als unseren Austragungsort zu bestätigen. Dies ist ein Gebiet von aussergewöhnlicher natürlicher Schönheit, aber leider ist es - wie viele der Küstengebiete der Welt - durch eine Vielzahl von Klimaproblemen stark bedroht." Gag weiter: "Diese Küste verliert derzeit jedes Jahr drei bis vier Meter. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die schmelzende Eiskappe Grönlands, obwohl sie mehr als 6.500 km vom Polarkreis entfernt liegt."

Rettung der Welt dank Offroad-Sport durch Rundstreckensportler

Seine Hilfe: Die Extreme-E wird mit einigen Millionenschweren Teams aus dem Rundstreckensport kommen, die Natur um den See mit den Hardcore-Elektro-Offroadern zerpflügen - und damit retten. Weil: "Wir hoffen, Sportfans, Gemeinden und Regierungen zu inspirieren, ihre Klimabestrebungen zu steigern, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen." Ok, so geht´s natürlich. Doch auch tatkräftig will man Afrika retten: Man spendet ein paar Euro an einen Verein, der Plastikmüll einsammelt um daraus Bausteine für Badezimmer für Schulkinder zu bauen.



Hört sich alles komisch an? Ist es auch. In allen (!) Pressemitteilungen folgt an dieser Stelle nichts mehr zum geplanten Motorsport, sondern nur noch allgemeine Floskeln zum Umweltschutz - seitenlang. Verstehen Sie uns nicht falsch. Offroad Rallys gibt es auf der ganzen Welt und wird es immer wieder geben. Aber niemand hat es bisher geschafft, das so geschickt zu verpacken wie die Extreme E. Ob wir neidisch auf Agag sind: Für seine Rennserie: Nein, das können Andere besser. Für seine PR: Ja. Grüne mit eigenen Waffen von dem zu überzeugen, was sie eigentlich bekämpfen - unbezahlbar.

Rennserie ist wie ein Computerspiel aufgebaut - und virtuell

Die Rennserie selbst hat hingegen wenig mit einer klassischen Offroad-Rally zu tun, eher mit einem Computerspiel. Es gibt eine vergleichweise kurze Rennstrecke in einem Gebiet von maximal 10 Quadrat-Kilometern. Die Fahrer müssen diese auf Speed abfahren - mit einem Spezial-Helm und virtuellem Roadbook, das dem Fahrer die Strecke (in Form von Toren) im Helm einblendet. Im K.O.-Verfahren wird solange gegeneinander gefahren, bis ein Sieger überbleibt.

hs/schekahn/fry | Fotos: Extreme E

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