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FIA World Cup: X-raid Mini Team zufrieden mit Saison 2019

18. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 401 mal gelesen
FIA World Cup: X-raid Mini Team zufrieden mit Saison 2019
Sven Quandt hat Grund zu Feiern - sein X-raid Team hat eine der besten Saisons hinter sich und ist Doppel-Weltmeister

Im Rallyraid-Sport ist die Anzahl der Teams, die um den Sieg fahren, seit Jahren überschaubar. Seit Anfang der 2000er hat sich langsam, geduldig und schliesslich erfolgreich das deutsche X-raid Team aus dem hessischen Trebur an die Spitze gearbeitet - wenn gerade kein Werksteam dabei ist, gewinnt man eigentlich immer. Hinter X-raid steht Sven Quandt, ehemals selbst Rallyfahrer, Gründer von Geco-Raid (in dem u.A. Amateur-Legende Wolfgang Pasetti seine World Cup Erfahrungen machte) und zeitweise involviert in das Mitsubishi-Dakar Team, das lange von Deutschland aus gelenkt wurde.

Warum seit dem Einsatz mit Mini nie eine Frau einen X-raid fährt

Die Quandt´sche Tatsache erklärt auch die Nähe zu BMW - obwohl BMW mit Rally-Motorsport eher wenig zu tun haben will. Ja, das Team ist - anders als ehemals Mitsubishi und Volkswagen - kein Werks-Team. Eher widerwillig haben die Münchener Anfangs den Start mit BMW X5 und X3 gesehen, dann wechselte man zur Frauen-Marke Mini. Das war im BMW-Konzern ok - denn man wollte den Mini vom Frauen-Image weghaben (deshalb fährt übrigens nie eine Frau einen Mini auf der Dakar, achten Sie mal darauf). Das gewollte PR und das reale Leben sich oft unterscheiden beweist die Tatsache, das der Mini nachwievor ein Frauen-Auto ist (plus Gay, plus Transgender, man muss ja korrekt sein) - und der "Mini Buggy" alles andere ist als ein Mini, sondern ein Revival des Renault 4. Aber egal, der Fakt hat bei den Treburern schon einen Bart.





In der Saison 2019 feiert X-raid einen Doppelsieg im FIA Cross Country World Cup, wobei wir, obwohl wir ihn lieben, diesen nicht immer ganz ernst nehmen können - spätestens seitdem der "gute, vernünftige" World Cup in kurze Bajas und lange Rallys aufgeteilt wurde - und man seitdem auch SSV zu Autos zählt, was technisch in etwa so ist, wie ein Dreirad mit einem Mercedes Unimog zu vergleichen. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein erkämpfter Titel - und ein nicht ganz so ernst zu Nehmender

Nun feiert X-raid den Doppelsieg in beiden Meisterschaften. Den Baja-World Cup verdient, den Rally-World Cup, naja, er ist so hingeplumpst - wirklich gekämpft hat man darum nicht. Stéphane und Andrea Peterhansel fuhren in diesem Jahr genau zweimal ausserhalb der Dakar - und sind damit Weltmeister im Rally-World Cup. Interessanter war der Kampf im Baja-Cup, hier ging es bis zum Ende für gleich drei Teams um den Titel, er war spannend, er hatte viele Teams, er hatte viele Rennen - vom Schnee in Russland über Pampa in Spanien bis zur Wüste in Jordanien. Hier holten sich - und wir verneigen uns - nach einer wirklich tollen Saison-Kampf Orlando Terranova und Bernardo Graue den Titel.





Insgesamt hat X-raid seit seiner Gründung 13 World Cup-Titel mit unterschiedlichen Fahrern gewonnen. In den vergangenen neun Monaten wurden mit dem Allrad-Mini und Mini Buggy insgesamt acht Siege eingefahren, bei 13 Rennen in zwölf Ländern setzte X-raid insgesamt 32 Fahrzeuge ein. Neben den eigenen Einsätzen unterstützte das Team zusätzlich zahlreiche Rally-Teilnahmen von Kundenteams.

Mit MRacing fand X-raid einen neuen Kunden-Partner in Spanien

Neben den sportlichen Erfolgen konnte man im Juni weitere Neuigkeiten veröffentlichen: Um potenzielle Kunden aus dem spanisch-portugiesischen Raum besser erreichen zu können, kooperiert X-raid mit dem Team "MRacing" rund um Manuel Russo Jr., dessen Team wurde entsprechend für die Hightech-Fahrzeuge ausgebildet. Auf der "Baja Spain Aragon" konnten sich Luis Recuenco und Victor Alijas in einem von MRacing betreuten Allrad-Mini ein Ticket für die Dakar Rally sichern (im Rahmen der "Road to Dakar"-Challenge wurden unter den besten Newbees Gratis-Startplätze für die Rally ausgefahren).



Nun schaut man gespannt auf die Dakar Rally 2020. Neben den bewährten Allrad-Minis wird der Fokus auf die beiden, neu überarbeiteten Buggies gesetzt, die von Carlos Sainz und Stéphane Peterhansel pilotiert werden. "Unsere Mini Fahrzeuge fuhren stets ganz vorne mit, wenn sie nicht sogar die schnellsten und zuverlässigsten waren," summiert Teamchef Sven Quandt. "Die sehr gute Saison stimmt uns für die Dakar im Januar sehr positiv."

hs/schekahn | Fotos: X-raid, MCH


 

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