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FIA Manateq Qatar: Arabische Rally eröffnet FIA World Cup

27. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 881 mal gelesen
FIA Manateq Qatar: Arabische Rally eröffnet FIA World Cup
Wasser, Wüste, Sand - Qatar bietet aufgrund seiner interessanten Geografie auch eine sehr interessante Rallybasis

Der gesplittete FIA Cross Country World Cup (Marathonrallys / lange Rallys zählen zum RALLY World Cup, Bajas / kurze Rallys zum BAJA World Cup) geht in die zweite Runde - die Bosse der grossen Teams wie X-raid und Overdrive haben es so entschieden, denn im Rallyraid-Sport stellen sie selbst (neben anderen Mitgliedern aus der Szene) die zuständige FIA-Kommission - und deren Regeln. Im Jahr 2019 gab es mit Qatar, Abu Dhabi, Kasachstan und Marokko nur vier Rallys im World Cup, die (mit Ausnahme von Marokko) alle nur sehr dünn besucht waren - während der Baja World Cup mit vollen Startfeldern und einer tollen Saison glänzte. Man hält also an dem offensichtlich falschen Konzept fest - und will es durch mehr Rallys ausgleichen. So zählt 2020 die "Silk Way Rally" zum Rally World Cup.

20" Container Transport gesponsert - Startgelder vorab ermässigt

Den Auftakt macht jedoch die "Manateq Cross Country Rally Qatar", die vom 22. bis 27. Februar 2020 in Qatar ausgetragen wird. Das Land steht weiterhin mit seinen Nachbarn im Zwist - umso mehr öffnet sich Qatar gen Westen. Visa sind nun im Schnellverfahren (sogar vor Ort) machbar, die Rallyteilnahme wird teilweise gesponsert. So fällt zwar immer noch ein happiges Startgeld von 6.330 Euro* / 7.630 Euro für Autos und 7.548 Euro* / 9.030 Euro für Trucks an (* = Frühbucher-Preis bei Nennung bis zum 22. Januar 2020), aber bei den exorbitanten Reisekosten kommt man den Teilnehmern entgegen. Ausserdem ist man ja im World Cup - und nicht auf einer Rundfahrt im Sauerland.





So übernimmt die Organisation die Verschiffung (nebst aller Kosten) eines kompletten 20-Fuss Containers von/bis Genua (Italien) oder Rotterdam (Holland) - wenn man in der FIA-Klasse meldet. Weitere Bonbons: 600 Liter Sprit kostenlos, Platz für Vorbereitung und Service, Gratis-Internet, Gratis-Strom, kostenloses Trinkwasser, eine Autowäsche, einen Schlafbereich und mehr. Fahrer und Beifahrer erhalten zudem eine Nacht kostenlos in einem Hotel, kostenloses Buffet im Biwak und ein kostenloses Visum. Bei der allgemeinen Abzocke, der sich FIA-Veranstalter (allen voran Marokko) während derartiger Events bedienen, ist in Qatar nichts zu spüren. Man will mehr Teilnehmer - die aber nicht abzocken.



Die Dakar-Rally ist nahe, Saudi Arabien nicht weit entfernt. Einige Teams werden sicher die Chance einer Kombination nutzen - darauf spekulieren die Qataris mit Sicherheit, denn wer sollte sonst nur wenige Tage nach einer Dakar wieder nach Qatar aufbrechen? Das wäre angesichts der arabischen Bürokratie schon kaum stemmbar. Entsprechend Gas gibt die Organisation, um mit anspruchsvollen Strecken zu locken. Event-Direktor Pedro Almeida hofft, die neue Rallystrecke bereits Anfang Dezember präsentieren zu können. Geplant sind 1.400 Kilometer in Wertung, das ist schonmal ein Wort.

Wer sich für die Rally interessiert, findet auf der offiziellen [ WEBSEITE ] alle nötigen Informationen und Formulare. Die Nennungen sind am Sonntag, dem 22. Dezember geöffnet. Der ermässigte Preis für Frühbucher gilt noch bis zum 21. Januar 2020, danach wird der volle Startpreis fällig.

hs/schekahn/perkins | Fotos: Den Bushkovskiy / VRT, Perkins, MCH


 

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