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FIA Qatar Rally: Al Rajhi gewinnt SS04 - Hälfte abgesagt

26. Feb. 2020 I Autor: Hansy Schekahn I 710 mal gelesen
FIA Qatar Rally: Al Rajhi gewinnt SS04 - Hälfte abgesagt
Yazeed Al Rajhi aus Saudi Arabien und Michael Orr aus UK konnten am Donnerstag den ersten Etappensieg einfahren

Eigentlich sollte die 4. und vorletzte Etappe der "Qatar Cross Country Rally", dem Opener des "FIA Cross Country World Cup for Rallys", über zwei Stages mit zuerst 119,79 und dann 124,89 Kilometer gehen - doch ein schwerer Sandsturm verzögerte erst den Start um ein paar Stunden, dann gab der Veranstalter bzw. Rennleiter Pedro Almeida die Absage des zweiten Teils der 4. Etappe bekannt. Es war also ein kurzer Ritt - knapp eine Stunde, um genau zu sein.

Ein heftiger Sandsturm warf die eigentlichen Pläne durcheinander

Kurze Etappen - das ist vor allem das Ding für den Saudi Arabier Yazeed Al Rajhi im privaten Overdrive Toyota. Entsprechend liessen er und sein britischer Navigator den Hilux fliegen, prügelten den Pickup in 01:03:08 Stunden durch die Etappe. Als Belohnung gab es den ersten Etappensieg für den saudischen Rallyraid-Meister. "Ein guter Tag, alles perfekt, nichts Besonderes" gab er bescheiden zu Protokoll. "Wir halten unseren zweiten Platz in der Gesamtwertung, das ist das Wichtigste. Allerdings müssen wir morgen als Erste in die Strecke, das ist eine neue Herausforderung."





Der Club der fünf Autos blieb dann auch - im Vergleich zu den bisherigen Etappen - relativ dicht beisammen. Als Zweite kamen der Pole Jakub Przygonski und sein deutscher Navigator Timo Gottschalk im Orlen-Overdrive Toyota nach 01:05:42 Stunden ins Ziel (+2:34 Minuten), kurz darauf der Gesamtführende Nasser Al Attiyah mit Navigator Matthieu Baumel im Werks-Gazoo Toyota Hilux (01:08:20, +5:12). Das ungarische Opel Team von Balazs Szalay und Laszlo Bunkoczi benötigte 01:14:46 Stunden für Platz 4 (+11:38), ein wenig abgeschlagen beendete auch der Chevy-Prototyp des Teams Al Meer / Kuzmich die Etappe (01:29:56, +26:48).

Der Wind hatte extremen Einfluss auf das Verhalten der Autos

Den Sturm konnte man in den Rallyautos spüren, wie Jakub Przygonski berichtet: "Wir haben die kurze Etappe genossen," so der Pole. "Wir konnten Nasser überholen, mussten dann aber wegen eines Reifenschadens stoppen. Ansonsten keine Probleme, wir warem im guten Rhythmus. Den Wind konnte man fühlen. Wenn er von vorne kam, liess die Leistung des Autos spürbar nach. Wenn er von der Seite kam merkte man, wie er das Auto hin und her schiebt."





Ex-Dakar-Sieger Nasser Al Attiyah war eigentlich in Führung, verlor dann aber ebenfalls Zeit durch einen Reifenwechsel. Als Qatari kennt er die Region und die Winde gut: "Am Morgen war es noch extrem staubig, aber das legte sich bis zum Start. Doch die Winde blieben. Es war eine richtige Entscheidung, den zweiten Teil der Strecke abzusagen. Wir wären wieder am Meer entlang gefahren, dort hätte der Wind echte Probleme machen können."



In der Gesamtwertung führen Al Attiyah und Baumel mit 09:36:06 Stunden und einem bequemen Vorsprung von satten 01:16:06 Stunden vor Al Rajhi / Orr (10:52:12) und Przygonski / Gottschalk (11:37:05, +02:00:59. Das Opel-Team liegt mit 13:27:01 Stunden (+03:50:55) auf Platz 4, weit abgeschlagen folgt der Chevrolet Buggy mit nun 98:57:39 Stunden (+89:21:33) - das ungewöhnliche Ergebnis kommt durch virtuelle Zeitstrafen zustande.

Amo morgigen Donnerstag folgt die fünfte und letzte Etappe des FIA-Openers in Qatar, 254,58 km stehen am letzten Tag auf der Agenda. Der Sturm dürfte sich bis dahin gelegt haben - hofft zumindest Nasser Al Attiyah. Er kennt sich aus...

hs/schekahn | Fotos: Qatar Cross Country, Red Bull, Opel Dakar Team


 

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