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Hildegard Müller wird neue Präsidentin des Verbandes VDA

2. Dez. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 369 mal gelesen
Hildegard Müller wird neue Präsidentin des Verbandes VDA
Ex-Managerin Hildegard Müller wird die zweite Frau an der Spitze des wichtigsten deutschen Autoverbandes

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wird wieder eine Frau an der Spitze bekommen: Wie der Verband bereits am Freitag Abend (29.11.2019) mitteilte, hat man einstimmig Hildegard Müller zur neuen VDA-Präsidentin gewählt. Sie wird ihr Amt zum 01.02.2020 antreten. Hildegard Müller war bis zum Oktober 2019 im Holdingvorstand des Energieversorgers "Innogy SE" für den Bereich Netz und Infrastruktur verantwortlich. Sie folgt auf Bernhard Mattes, der sein Amt als VDA-Präsident zum Jahresende 2019 aufgibt. Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel hatte zuvor eine Kandidatur abgelehnt.

Deutschlands Autobosse zeigen sich mit der neuen Chefin zufrieden

"Wir freuen uns, mit Hildegard Müller eine erfahrene Managerin als VDA-Präsidentin gewonnen zu haben," erklärten die VDA-Vizepräsidenten Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, und Arndt Kirchhoff, CEO Kirchhoff Automotive Holding. "Wir sind der festen Überzeugung, das Hildegard Müller die Aufgabe meistern wird, den VDA in einem sich schnell wandelnden Umfeld in die Zukunft zu führen. Dabei werden wir sie nach besten Kräften unterstützen." Oliver Blume, CEO von Porsche, nannte sie "eine gute Wahl".



Von Juni 2007 bis Mürz 2018 führte der ehemalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann erfolgreich aber auch teils umstritten die Geschicke des VDA, des grössten Automobil-Lobbyisten Deutschlands. Im März 2018 übernahm der ehemalige Ford-Manager Bernhard Mattes, der den Verband eher glücklos führte. Als "Paukenschlag" folgte 2019 die schlechteste IAA (das Aushängeschild des VDA) der Geschichte - der Verband hatte zu lange zögerlich auf den Wandel in der Automobilindustrie reagiert.

Der VDA braucht Kraft für Veränderungen und Mut zur Innovation

Hildegard Müller ist nicht die erste Frau an der Spitze des VDA - von 1989 bis 1996 leitete Erika Emmerich die Geschicke des Verbandes. Müller war von 2002 bis 2008 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2005 darüber hinaus Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin. Von 2008 bis 2016 war sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), danach wechselte sie zur Innogy SE. Dort hat sie in den folgenden Jahren insbesondere den Ausbau und die Digitalisierung der Netze sowie den Aufbau einer e-Mobility-Ladeinfrastruktur vorangetrieben.



"Die Automobilindustrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft," sagte Hildegard Müller. "Sie steht national und international für Ingenieurskunst, Qualität und Effizienz. Angesichts von Digitalisierung, Veränderungen im Mobilitätsverhalten und insbesondere der großen Herausforderungen beim Klimaschutz, wird die Branche in der Zukunft vor gewaltigen Veränderungen stehen. Es braucht Kraft für Veränderungen und Mut zur Innovation für alternative Antriebsformen - beides hat die Automobilindustrie in der Vergangenheit immer wieder bewiesen.

hs/greifenthal/sigloch | Fotos: VDA, pxhere, Wikipedia/Matti Blume/Johannes Maximilian/CC BY-SA 4.0/


 

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