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Land Rover gewinnt Kopien-Streit gegen Landwind in China

25. Mar. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 373 mal gelesen
Land Rover gewinnt Kopien-Streit gegen Landwind in China
Nur Front und Heck sind nuanciert anders: Evoque-Kopie Landwind X7 aus China

Das ist eine Sensation: Zum ersten mal in der Geschichte hat ein chinesisches Gericht für einen Europäischen Autohersteller und gegen ein chinesisches Unternehmen entschieden. Im Streitfall geht es um die ziemlich dreiste Kopie des Land Rover Evoque durch den chinesischen Hersteller Landwind. Dieser hatte fast eine 1:1 Kopie des Evoque unter dem Namen Landwind X7 auf den Markt gebracht.



Allerdings waren sich die Fahrzeuge nur optisch gleich - unter der Haube des Landwind arbeitet veraltete Mitsubishi Technologie, die Sicherheitsstandards entsprechen den frühen 90er Jahren. Schon einmal hatte Landwind für negative Schlagzeilen gesorgt als man 2007 eine Isuzu Rodeo / Opel Frontera Kopie mit fatal schlechter Sicherheitstechnologie auf den Markt brachte. Einen Start auf der Rally Dakar 2007 mit zwei Fahrzeugen endete mit einem Ausfall in den ersten beiden Tagen.

Jiangling Landwind muss Verkauf einstellen und Entschädigung zahlen

In dem nun vor dem Distriktgericht Peking Chaoyang ergangenen Urteil wurde festgestellt, das der Evoque über fünf einzigartige Merkmale verfügt, die in dem von der Jiangling Motor Corporation gebauten Landwind X7 direkt kopiert wurden, und dass die Ähnlichkeit der zwei Fahrzeuge zu weit verbreiteten Verwechslungen bei den Kunden geführt hat. Das Gericht legte fest, dass Verkauf, Herstellung und Marketing des Landwind-Fahrzeugs sofort einzustellen sind. Das Gericht bestimmte ebenfalls, dass Jaguar Land Rover Entschädigung zu zahlen ist.



"Wir begrüssen diese Entscheidung des Pekinger Gerichts, die unsere Zuversicht in Investitionen in China und in die Fairness der Rechtsprechung zum Schutz von intellektuellem Eigentum der chinesischen Gerichte weiter stärkt," sagt Keith Benjamin, Leiter der Globalen Rechtsabteilung von Jaguar Land Rover. "Diese Entscheidung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Gesetze angemessen umgesetzt werden, um zum einen Investitionen in Design und Innovation sowie zum anderen um Kunden und ihre Rechte zu schützen, so dass sie nicht verwirrt oder get?uscht werden."

hs/leitner-garnell/JLR | Fotos: JLR, Archiv



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