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Lexus UX 300e übernimmt die Elektrifizierung Pionierrolle

25. Nov. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 179 mal gelesen
Lexus UX 300e übernimmt die Elektrifizierung Pionierrolle
Der Lexus UX 300e muss als Versuchsobjekt für Toyotas Elektro-Ambitionen herhalten - der Start ist zaghaft

Toyota-Edelableger Lexus übernimmt wieder mal die Rolle des Pioniers bei der Elektrifizierung der Modelle innerhalb des Konzerns. Mit dem neuen Lexus UX 300e SUV stellt das Unternehmen sein erstes vollelektrisches Modell vor. Als Bühne wählten die Japaner die "Guangzhou Motor Show" in China, die zeitgleich mit der "L.A. Autohow" in den USA stattfindet, eher ein Elektro-Publikum hat (weil staatlich verordnet) dafür aber kaum Presse (auch staatlich verordnet). Chinesen klauen halt gerne woanders, selbst lässt man sich ungern in die Karten schauen. Egal, der Markt ist da, das zählt.

Edelmarke Lexus spielt neuen Elektro-Vorreiter im Toyota Konzern

In der Vergangenheit hat Lexus seit der Markteinführung des RX 400h im Jahr 2005 vor allem auf die Hybrid-Technologie gesetzt und sich seitdem zur führenden Hybridmarke entwickelt. Mit dem UX 300e, der 2020 in China starten und auch auf ausgewählte europäische Märkte kommen soll (Japan folgt 2021), vollzieht die Marke nun einen Strategiewechsel, der bereits auf der "Tokyo Motor Show" in Japan angekündigt wurde. "Lexus Electrified" heisst die neue Ausrichtung, die – so das Marketing-Versprechen – "Leistung, Fahrverhalten, Steuerung und Fahrspass" miteinander verbinden soll.





Der Lexus UX 300e ist das erste Ergebnis der neuen Modellstrategie. Schon mal beruhigend: Auch als batterieelektrische Version kommt er mit dem ungewöhnlichen auffälligen Design der konventionell angetriebenen Version auf den Markt. Äusserlich unterscheidet sich elektrische UX vor allem durch die aerodynamisch optimierten Räder und Unterboden-Abdeckung.

Der Lexus sieht als Elektro normal aus - und schafft 400 Kilometer

Bei der Entwicklung des ersten elektrischen Lexus griffen die Entwickler auf die bei den Hybridmodellen gesammelten Erfahrungen zurück. Die mit einem Temperaturmanagement ausgerüstete 54,3 kWh starke Batterie befindet sich, wie bei den meisten Elektromobilen üblich, unter dem Wagenboden und ermöglicht so einen niedrigen Schwerpunkt. Der Energiespeicher besitzt zudem ein Kontrollsystem für die Ladesteuerung, das den Schutz vor Überladung gewährleisten soll. Die UX-Plattform wurde durch zusätzliche Streben und modifizierte Stossdämpfer dem Elektrobetrieb angepasst. Als Reichweite verspricht Lexus 400 Kilometer.

Viele Details über die technischen Daten verrieten die Japaner noch nicht. Zwischen den Zeilen kann man jodoch herauslesen, das er mit einem einzelnen Elektromotor an der Front ausgestattet ist, der 204 PS und ein maximales Drehmoment von 300 Nm leistet. Über die Fahrleistungen selbst machte Lexus noch gar keine Angaben.



Über eine Smartphone-App lässt sich der Ladezustand der Batterie und der Ladevorgang darstellen. Ausserdem können so unter anderem die Klimaanalage, Sitzheizung und Scheibenenteiser gesteuert werden. Dank einer zusätzlichen Dämmung werden die Fahr- und Aussengeräusche weitgehend unterdrückt. Bei der Ladetechnik haben sich die Lexus-Entwickler dann aber zurückgehalten. Neben der konventionellen Möglichkeit, die Batterie mit maximal 6,6 kW aufzuladen, steht beim schnellen Laden lediglich eine Leistung von 50 kW zur Verfügung.

hs/greifenthal/ampnet/Mammitzsch | Fotos: Lexus / Toyota


 

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