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G-Panzert 1: Mansory panzert ab sofort Mercedes AMG G63

6. Mar. 2020 I Autor: Hagen Greifenthal I 1192 mal gelesen
G-Panzert 1: Mansory panzert ab sofort Mercedes AMG G63
Für den dezenten Auftritt eher weniger geeignet - dafür extrem sicher kommt der Mercedes G63 AMG ganz gepanzert

Es gibt Tuner, es gibt Veredeler - und es gibt Kourosh Mansory, Gründer und Inhaber der gleichnamigen Firma [ MANSORY ] und bekannt dafür, immer noch eine Kirsche obendrauf zu setzen. Natürlich nur, nachdem man zuerst aus einem Keks eine ganze Torte gemacht hat. Doch genug der kryptischen Worte: Wer denkt, beim Tunen geht es nach oben nicht weiter, der landet eines Tages mitten im Wald in der bayerischen Oberpfalz, besser gesagt im kleinen Örtchen Brand. Egal ob Rolls Royce, Bentley oder Lamborghini - Mansory toppt jede Marke, jedes Luxusgefährt - und jeden Preis. Geld spielt hier keine Rolle. Gar keine.

Maximal 800 PS und 1.050 Nm Drehmoment - aber das ist hier egal

Gepanzerte Fahrzeuge allerdings waren bisher nicht die Spezialität der Bayern - aber was Brabus kann (Vorstellung folgt), kann Mansory schon lange. Und lauter. Stolz präsentierte man am 6. März nun das neue Meisterstück: Den Mercedes Benz AMG G63, natürlich auf Wunsch gepimpt auf 700 PS und 950 Nm Drehmoment oder 800 PS und 1.050 Nm (!) Drehmoment. Doch was schon bei jedem anderen Tuner eine Sensation wäre, erwähnt Mansory nur in einem Nebensatz. Denn im Vordergrund steht die neue Panzerung. Die sorgt für einen leichten Mehr-Verbrauch von 19,2 Litern auf 100 Kilometer - und pro Kilometer haut der nun schwere Stuttgarter satte 443g C02 heraus. Egal, es geht um Menschenleben.





Stolz zeigt man den (versteckt) mit Blaulicht versehenen und optisch aufbearbeiteten G63 nun öffentlich: Rammbügel an der Front, Carbon-Kotflügel Verbreiterungen, Carbon-Lufthutze auf der Motorhaube, Riesen-Trittbleche an den Seiten, dezente Dachspoiler (vorne mit LED-Licht). Sieht martialisch aus, soll es auch. Aber wer Mansory kennt: Für das, was die Bayern dem Mercedes G bisher schon so alles angetan haben, wirkt der gepanzerte Bulle sogar noch recht brav.

Der klassisch-bekannte Auftragskiller soll aufgehalten werden

Es geht ja diesmal auch um die Haut. Und die wird nach VPAM7-Standart gepanzert. Wer Geld oder Gewicht sparen will kann auch die einfachere VPAM4-Panzerung wählen. Oder anders: Der gepanzerte Fahrgastraum entspricht den DIN-Normen EN1522 / 1523. Sagt Ihnen auch nichts? Ok: Das Mansory-Konzept bietet Schutz vor Angriffen durch Kurz- und Langwaffen bis Kaliber 7,62 x 51. Darüber hinaus bietet die Panzerung Schutz vor Handgranaten und Sprengkörpern mit und ohne Splittereffekt. Ahhh, wussten wir es doch, jetzt wissen auch Sie Bescheid.





Für die Panzerung wird der AMG G63 komplett auseinandergenommen und neu aufgebaut. Dabei werden Dach, Türen und Unterboden sowie geheime Stellen durch "Kugelsichere Materialien" geschützt. Eine Ausnahme bilden die Fenster: Die werden mit Panzerglas so richtig dick aufgepumpt. Grossen Wert legt man dabei auch auf Fugen, Spalten oder Glas-Schnittstellen, die ein Scharfschütze gezielt anpeilen könnte. Was für Material verwendet wird? Geheim. Aber es entspricht in etwa den kugelsicheren Westen der Polizei und Materialien wie etwa Kevlar - denn mit einfachem Stahl schreckt man heute keinen Terroristen mehr ab.

Selbst Russlands Präsident Putin hat so seine Panzer-G-Erfahrung

Stahl wiegt am Ende auch zuviel - das musste schon Russlands Präsident Vladimir Putin einst erkennen, als man zwar gepanzerte Mercedes G eigens in Deutschland anfertigen liess - die sich aber als nahezu unfahrbar erwiesen. So gingen z.B. die Fahrwerke nach kurzer Zeit komplett in die Knie. Abhilfe kam durch die Firma ORC aus dem Schwabenland - die Dakar-erprobte Rally-Fahrwerke vorschlug. Wurde gemacht. Für den Umbau wurde eigens eine Woche lang die Werkstatt geschlossen, die Fenster abgedunkelt. Dann konnten die gepanzerten G wenigstens das Gewicht tragen.

Und spätestens hier sehen Sie: Wer so ein Auto kauft, braucht es in der Regel auch. Und dann ist man gerne bereit, etwas mehr in Sprit und C02-Abgaben zu investieren. Seit den Putin-G´s ist schon viel Zeit vergangen. Mansory verspricht seinen Kunden heute maximalen Komfort und Funktionalität bei kaum erkennbarer Verstärkung. Die Kunden werden es zu schätzen wissen.

hs/greifenthal | Fotos: Mansory


 

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