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Maserati präsentiert ultimative Levante Individualisierung

19. Mar. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 362 mal gelesen
Maserati präsentiert ultimative Levante Individualisierung
One of One: Schickes Grün, in dem Designer die zahlreichen Schattierungen der Toskana Berge sehen.

Sind wir ehrlich, als der Maserati Levante zum ersten mal präsentiert wurde, war die Enttäuschung gross. Irgendwie kam das erste Maserati-SUV rüber wie eine simple Kopie eines Infiniti-Plastikbombers aus Japan (manch einer war von Badge-Engineering überzeugt), die Verarbeitungsqualität entsprach typisch italienisch-laschem Niveau, die Ausstattung war äusserst, äusserst karg. US-Magazine bescheinigten Maserati "das Ende einer Poster-Car Marke". Ein Maserati. Den stellt man sich echt besser vor.

Kritiker monieren Infiniti-Design-Kopie, Qualität und Ausstattung

Das wollen die Italiener nun ändern. Ganz im Stil von Bentley oder Rolls Royce will man im Bereich Individualisierung punkten. Ein erstes Beispiel macht der, Achtung langer Name, "Maserati Levante Allegra Antinori One of One", also kurz "Einer von Einem", auf sich aufmerksam. Das Fahrzeug wurde vom "Maserati Centro Stile" vollständig nach den Wünschen seiner künftigen Besitzerin personalisiert. Die heisst Allegra Antinori und ist Vizepräsidentin eines italienischen Weinguts.



Wer guten Wein macht sollte auch gute Autos mögen - und deshalb hat man sich bei Maserati ins Zeug gelegt. Aussen kommt der Levante in einer Dreischicht-Lackierung in Grün (laut Marketing-Heinis "von den Schattierungen der Hügel der Toskana inspiriert"). Weitere Exterieur-Details wie Türgriffe, seitliche Lüftungsöffnungen und Kühlergrilleinsätze sind in dunklem Look verchromt.

Orgasmus für die Marketing Abteilung - Alles ist wie in der Toskana

Soweit, so normal. Die Highlights kommen Innen: Der untere Teil der Armaturentafel, die Türverkleidung, die zentrale Tunneleinheit und die Sitze sind in dunklem Leder-Braun gehalten (Marketing-Heinis: "Spiegeln die warmen Erdtöne der toskanischen Weinberge wider"). Die Sitze wurden aus mit Anilin und Ölen gefärbtem Pieno Fiore Leder gestaltet und mit 3D-Stickereien mit Button-Tufting-Effekt versehen. Die Marketing-Abteilung sagt: "Wie ein feiner Wein verbessert sich dieses Leder mit zunehmendem Alter und bekommt einen besonderen Charakter." Patina also.



Der zentrale Tunnel ist aus einem Material, das selbst für Maserati neu ist: Carbon mit Kupferdraht... wir ersparen uns die blumigen Beschreibungen der Marketing-Leute, an was das Kupfer so alles in der Toskana erinnern soll. Dazu gibt es noch natürliche Mohair-Wollmatten. Über Preise hielt man sich noch bedeckt - aber darum geht es auch nicht. Wie der Name schon sagt: One of One, Einer von Einem. Nicht billig, aber exklusiv. Und die italienische Verarbeitung muss man sich diesmal hoffentlich nicht, sagen wir mal im Marketing-Jargon, "wie einen Regenschauer an einem wunderschönen Toskana-Tag" vorstellen. Oder Kork im Wein.

hs/maserati | Fotos: maserati



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