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Mazda bringt Elektro SUV - aber mit leichtem Mittelfinger

28. Okt. 2019 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 344 mal gelesen
Mazda bringt Elektro SUV - aber mit leichtem Mittelfinger
Macht einen sportlichen Eindruck, kostet überschaubares Budget, schafft aber nur 200 Kilometer - der MX-30

Mazda ist ein Autohersteller, den man als Autofan einfach lieb haben muss - egal ob man jetzt einen Mazda fährt oder nicht. Die Japaner haben es kaum wie ein Anderer verstanden, in den 80er und 90er Jahren das "Japan-Auto" in Deutschland zu etablieren, waren zeitweise Importeur Nummer 1, bieten seit jeher vernünftige Autos mit toller Qualität, Langlebigkeit und klasse Motoren. Und: Mazda ist innovativ. Entsprechend hat man den Elektro-Hype kritisch gesehen, wollte eigentlich kein E-Auto bringen und erstmal abwarten, in welche Richtung sich die Zukunft bewegt. Stichwort Wasserstoff.

Mazda muss Elektroauto bringen - dann macht man es mal schnell

Nun bringen die Japaner überraschend doch ein Elektro-Auto - und gleich einen Elektro-SUV, der in kürzester Zeit entwickelt wurde und ab sofort in Deutschland für 1.000 Euro Anzahlung (vor-)bestellbar ist. Woher der Sinneswandel? Sagen wir mal "durch Erpressung". Die hohen Vorgaben an Umweltschutz und C02-Emissionen zwingen auch Mazda, zumindest irgendein E-Auto ins Programm zu nehmen um die interne Umweltbilanz zu pushen - auch wenn E-Autos aktuell alles andere als Umweltfreundlich sind. So gesehen zeigt Mazda ein wenig "den Mittelfinger": Man muss, dann macht man eben mal, zack, fertig, da isser. Und nennt das auch nicht spektakulär "ID", "E-Tron" oder sonstwie, sondern "MX-30".



Mazda wäre nicht Mazda wenn man sich beim E-Auto nicht auch was überlegt hätte. So sieht der Autobauer das "erzwungene" E-SUV auch nicht als echte Alternative zum vollwertigen Auto, sondern als prima 4,60 Meter langen und 1,75 Meter breiten Zweitwagen. Das unterstreicht man mit einer bewusst geringen Reichweite: Nur 200 Kilometer schafft der E-Mazda mit seiner 35,5 kWh Batterie. "Das übertrifft die von europäischen Berufspendlern täglich zurückgelegten durchschnittlichen 48 Kilometer," heisst es als Antwort. Dafür ist der MX-30 günstig: 33.990 Euro rufen die Japaner als Einstiegspreis auf. Zu weiteren technischen Daten gibt es aktuell noch nicht soviele Infos.



Auch Mazda muss mit der Zeit gehen - und deshalb wird es nicht beim einzigen E-SUV MX-30 bleiben. Mazda will "Elektrifizierungstechnologien im gesamten Portfolio einführen," wie Yasuhiro Aoyama, Präsident und CEO von Mazda Motor Europe, bekanntgab. Bis dato "haben wir uns als kleinerer Hersteller auf die Entwicklung eines Elektroautos konzentriert, das die Anforderungen eines Zweitwagens perfekt erfüllt." Wir sind gespannt!

hs/hallmackenreuther/heisler | Fotos: Mazda





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