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Mitsubishi baut Mega-Solaranlage mit Outlander-Alt-Akkus

24. Jan. 2020 I Autor: Maren Tamm-Headland I 403 mal gelesen
Mitsubishi baut Mega-Solaranlage mit Outlander-Alt-Akkus
Mitsubishi Outlander Hybrid Produktion in Japan - alte Akkus der Outlander dienen bald als Energie-Speicher

Weltweit sorgen Strafen für das Nichterreichen von Umwelt-Vorgabewerten für einen Boom bei den Autoherstellern, ihre Werke umweltfreundlicher aufzustellen - und das nicht erst seit der jüngsten Klima-Hysterie. Autohersteller Mitsubishi - ein Vorreiter in der Hybdridtechnik - hat nun bekanntgegeben, das man in der wichtigsten Produktionsstätte für Elektro-Fahrzeuge Okazaki in Japan einen "Energy Solution Service" aufbaut. Was klingt wie eine banale Dienstleistung, ist in Wirklichkeit ein gross und pfiffig angelegtes Projekt mit Millionen-Investitionen.

Alte Outlander Akkus dienen als Vorratsspeicher des Solarstroms

Auf dem Dach der Fabrik installiert Mitsubishi derzeit mit Hilfe seiner Tocher- und Schwesterfirmen eine gigantische Solaranlage, deren Strom in gebrauchten Lithium-Ionen-Akkus aus Hybrid- und Elektro-Fahrzeugen gespeichert wird. Was nur wenige wissen: Wenn ein Elektroauto-Akku sein "Auto"-Leben beendet, ist er immer noch zu 70 Prozent voll einsetzbar (Quelle: Nissan), bietet also als regulärer Speicher noch ein komplett zweites Leben - vor dem finalen Recycling.



Die Anlage wird zu den grössten ihrer Art in Japan gehören. Die Installationsarbeiten des Fotovoltaiksystems haben im Oktober 2019 begonnen. Der Start des kommerziellen Betriebs ist für Mai 2020 geplant, wobei die Anfangskapazität von drei Megawatt (jährliche Stromerzeugung drei Gigawattstunden) schrittweise erhöht werden soll. Im Geschäftsjahr 2020 wird das neue System zunächst mit Altbatterien aus Fahrzeugen des Typs Outlander Plug-in Hybrid bei einer maximalen Kapazität von einer Megawattstunde arbeiten.

Strom-Speicher dient auch der Stadt als Speicher bei Ausfällen etc

Durch die Kombination "Solar" plus "Alt-Akku-Speicher" werden die CO2-Emissionen des Mitsubishi-Werks Okazaki um etwa 1.600 Tonnen pro Jahr reduziert und Spitzenbelastungen durch den Stromverbrauch vermieden. Geplant ist, den so produzierten Strom zum einen in der Fabrik zu nutzen - darüberhinaus aber auch als Speicher (virtuelles Kraftwerk) für die lokale Stromversorgung, um diese in Spitzenzeiten zu stabilisieren. Im Falle von Stromausfällen, Notfällen oder Katastrophen kann Mitsubishi auf diese Weise z.B. die Stromversorgung in der Sporthalle im Werk Okazaki sichern, die als Evakuierungsunterkunft der Stadt dient.

hs/tamm-headland/dötsch | Fotos: Mitsubishi Motors



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