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Niedersächsische Tüftler präsentieren Bluetooth Radbolzen

12. Mar. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 539 mal gelesen
Niedersächsische Tüftler präsentieren Bluetooth Radbolzen
Böses Erwachen: Diebe haben die teuren Felgen gestohlen, zumeist auch das Auto beschädigt

Klein aber äusserst sinnvoll: "Wheelguard" heisst die Erfindung von Jörg Blin aus dem niedersächsischen Wildeshausen, die schon jetzt Reifen- und Automobilhersteller interessiert und spätestens in einem halben Jahr auf dem Markt sein soll. Bei [ Wheelguard ] handelt es sich um einen intelligenten Radbolzen, der schwere Unfälle und Diebstähle verhindern kann.

Die Radbolzen warnen vor losen Rädern und bei Felgendiebstahl

"Er löst ein Problem," ist sich Jörg Blin sicher. "In Deutschland werden jährlich rund 300.000 zum Teil wertvolle Radsätze von Privatwagen oder Händlerflächen gestohlen. Zudem passiert es immer wieder, das sich Räder während der Fahrt lösen." Deshalb glaubt er an eine internationale Verbreitung seiner Erfindung.



Die Idee kam ihm während einer geschäftlichen Fahrt: "Am linken Vorderrad lösten sich die Radbolzen. Vibrationen und laute Geräusche haben das angekündigt." In seinem Fall war wohl eine Werkstatt schuld. "Nach einem Zwischenstopp und dem Festziehen der Radbolzen haben wir uns gefragt, warum es erst soweit kommen musste. Fahrzeuge können heutzutage fast alles anzeigen, das Lösen von Radbolzen oder Muttern wird aber nicht signalisiert."

Das Projekt steht noch ganz am Anfang - aber man ist überzeugt

Gemeinsam mit Felix Rennies aus Berlin wurde Blin aktiv: "Im Kopf des Bolzens ist ein Bluetoothsender. Wenn die Mutter gelockert wird, gibt es ein Warnsignal entweder auf eine App im Handy oder auf eine Empfängerbox im Wagen, die an die OBD2-Schnittstelle angedockt wird. Von Verhandlungen mit den Autoherstellern hängt es ab, ob das Signal auch auf dem Display im Cockpit erscheinen kann," sagt Blin, der zudem in Verhandlungen mit Reifenherstellern steht.



Der Autobesitzer befindet bekommt ein Signal auf sein Handy. Als Diebstahlsschutz würden vier Wheelguards pro Auto genügen. Als Unfallschutz wären 16 oder 20 Exemplare nötig. Der Wildeshauser hofft, diese über Fachhändler und Werkstätten vertreiben zu können. "Ich habe grosses Interesse, strategische Partner zu finden," betont Blin. Es sei eben noch ein Weg bis zur Marktreife und dafür brauche er Unterstützung.

hs/blin/openpr | Fotos: ots, Renault, Volkswagen


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