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Nikola Badger Pickup kommt mit 906-PS Wasserstoff-Hybrid

11. Feb. 2020 I Autor: Maren Tamm-Headland I 1415 mal gelesen
Nikola Badger Pickup kommt mit 906-PS Wasserstoff-Hybrid
Nikola ist der Vorname von Tesla - und während Tesla noch am Pickup bastelt, bringt Nikola einen Wasserstoff-Hybrid

Kennen Sie den Elektroauto-Hersteller "Nikola"? Sollten Sie aber. Nikola ist Teslas ärgster Konkurrent - und heisst nicht umsonst wie der Vorname von Nikola Tesla, der eben auch Tesla als Name dient. Wenn man die beiden vergleichen soll, nehmen Sie "Apple" und "Android". Tesla ist Apple, krawallig, laut, von sich selbst überzeugt und immer von einer Schaar Jüngern umgeben, die selbst einen Toilettengang Elon Musks frenetisch feiern würden. Nikola arbeitet eher leise und still im Hintergrund, ohne Hype, ohne BlingBling, ohne Führer.

Während Tesla noch Shows macht, beginnt bei Nikola die Produktion

Aber: Nikola ist in einem Punkt sogar vor Tesla: Beim Elektro-Truck. Während Tesla eine futuristische Studie vorstellte, die nur in wenigen Ländern sinnvoll ist, geht Nikola bereits 2021 in Serien-Produktion. Und zwar in Deutschland: Anstatt auf futuristischen Schnickschnack setzt Nikola auf seriöse Trucks aus dem Hause Iveco - und lässt in Ulm seinen Elektro-Truck auch montieren.





Aber Nikola arbeitet auch an einem Pickup. Wieder kein Witz-Dingens wie die Tesla-Flunder (die es so nie geben wird, wollen wir wetten?). Nein, Nikola will bereits im September diesen Jahres seinen aufregend gezeichneten Pickup präsentieren. Und der hat was, was keiner hat: Einen Wasserstoff-Booster. Richtig gelesen. Nikola verspricht eine Reichweite von 1.000 mit Wasserstoff-Boost und etwa 500 Kilometer (482 km exakt) rein elektrisch. Das Geheimnis: Der Fünfsitzer nutzt einen Hybrid-Antrieb mit Akku und Wasserstoff-Brennstoffzelle. Das reicht für 906 PS (Spitzenleistung, 455 PS konstant) und eine Beschleunigung von 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Das Geheimnis ist eine Kombination aus Elektro und Wasserstoff

"Badger" nennt Nikola seinen Pickup, zu deutsch "Dachs". Und der kann auch - zumindest begrenzt - schon [ RESERVIERT ] werden. Nikola hat die Idee, seinen Pickup für alle Arten von Kunden interessant zu machen: Vom Szene-Hipster als Strandmobil über die Familie, Hängerzieher und als hartes Arbeitsgerät. Kleiner Gag: Der Pickup kann auch als Generator dienen: Eine 15 Watt-Steckdose soll eine kleine Baustelle bis zu 12 Stunden mit Strom versorgen. Hängerziehern verspricht man: Voll beladen - also mit 8,1 Tonnen - kann der Badger aus dem Stand eine Steigung von bis zu 30 Prozent bewältigen.





Die Strategie von Nikola klingt genial. Der Badger ist nämlich eigentlich nur ein Nebenprodukt aus der Lkw-Entwicklung. "Warum das nicht auch in einen Pickup einbauen," dachte sich CEO Trevor Milton. "Dieser Pickup arbeitet zuverlässig unter allen Bedingungen." Auch mit der Wasserstoff-Hybrid Kombination geht man neue Wege: "Wir bauen derzeit ein eigenes Netz an Wasserstoff-Tankstellen in Nordamerika auf. Unser Kunde kann selber wählen, ob er kombiniert fährt oder nur elektrisch. Er wird aber mit jedem Kauf eines Badger zwei Technologien gleichzeitig fördern und somit für günstigere Preise sorgen." Klingt nach der Eier-legenden-Wollmilch-Sau. Wer mehr wissen will: [ HIER KLICKEN ].

hs/tamm-headland/pichler/nikola/pte | Fotos: Nikola




 

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