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Nur offizielle Weltrekorde auf Nürburgring kommen gut an

16. Dez. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 315 mal gelesen
Nur offizielle Weltrekorde auf Nürburgring kommen gut an
Weltrekordfahrten können auf dem Nürburgring seit Mitte 2018 nur noch offiziell durchgeführt werden - das kommt an

Mit einem neuen Konzept hat der der Betreiber des Nürburgring Mitte des vergangenen Jahres erstmals dafür gesorgt, das Rundenzeiten unter einheitlichen Rahmenbedingungen und notarieller Aufsicht gefahren sowie durch die Rennstrecke selbst offiziell bestätigt werden. Die Verantwortlichen ziehen ein Jahr nach der Einführung ein positives Fazit. 5 Minuten, 19 Sekunden und 55 Hundertstel ist die schnellste je gestoppte Zeit auf der Nordschleife, eingefahren von Porsche im Sommer 2018. Gleichzeitig war es die erste Runde, die ausserhalb einer Rennveranstaltung offiziell durch den Nürburgring bestätigt wurde. Der Beginn einer neuen Ära, denn seitdem finden die sogenannten "Rekordrunden" unter einheitlichen Rahmenbedingungen statt.



In den Jahrzehnten zuvor hatten die Automobilhersteller in Eigenregie die Fahrten im Rahmen verschiedenster Anmietungen selbst organisiert, die Zeit ebenfalls selbst gestoppt und anschliessend kommuniziert. "Wir konnten weder gefahrene Zeiten bestätigen, noch dementieren," meint Michael Dürbaum vom Nürburgring. Diese wurden von den Rekord-Teams zumeist nur durch eigene Videoaufnahmen dokumentiert, wodurch immer wieder Rekorde angezweifelt wurden. Darüber hinaus wurde bis dato nie die komplette Runde auf der Nordschleife gefahren, sondern aus organisatorischen Gründen lediglich 20,6 Kilometer, die durch gedachte Start- und Ziellinien markiert wurden.

Einheitliche Richtlinien statt wildem Durcheinander - mit Siegel

Nun gelten einheitliche Richtlinien, die der Nürburgring für Rekordfahrten aufgestellt hat. Jeder Automobilhersteller, der eine offiziell anerkannte Zeit mit einem Fahrzeug auf der Nordschleife fahren und anschliessend kommunizieren möchte, muss sich daran halten. Für dieses Vorhaben ist eine exklusive Anmietung der Strecke Grundvoraussetzung. Damit alles korrekt abläuft, bestellt der Nürburgring für die Durchführung einen unabhängigen Notar, der nicht nur die Rundenzeit prüft, sondern auch Fahrzeug und Messtechnik.



Für eine bessere Vergleichbarkeit werden die Fahrzeuge in zwölf Kategorien eingeteilt. Als Grundlage hierfür dienen die Einstufungen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) in Flensburg. Darüber hinaus wird die Kommunikation der Zeit in Verbindung mit dem Nürburgring-Logo für den Automobilhersteller lizensiert und auf der Homepage des Nürburgrings offiziell gelistet. Seit der Einführung des Konzepts haben Hersteller wie Mercedes-AMG, Audi, Porsche, VW und Lynk & Co von dem Angebot Gebrauch gemacht.

hs/greifenthal/ampnet/deg | Fotos: Daimler, Alfa Romeo/FCA


 

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