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Offroad Abenteuer anders - Regenwald 4x4-Safaris in Guyana

23. Feb. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 301 mal gelesen
Offroad Abenteuer anders - Regenwald 4x4-Safaris in Guyana
Abenteuer pur: Land Rover in den Tiefen des südamerikanischen Amazonas

Es gibt Rallyes und Rallyes. Die einen werden von den Schnellsten gewonnen - bei Anderen siegen diejenigen, die sich nicht ums Tempo kümmern sondern das Erlebnis geniessen. Die sich einlassen auf ein Abenteuer, bei dem der Weg das Ziel ist. Und all das, was es links und rechts von ihm zu entdecken gibt. In diese Kategorie fallen auch die verschiedenen 4x4-Safaris durch das Hinterland Guyanas in Südamerika, zu denen nicht nur lokale Off-Road-Spezialisten regelmässig aufbrechen. Inzwischen wartet dieser Nervenkitzel auch auf Touristen, die das südamerikanische Land als Beifahrer oder Fahrer aus einer ganz besonderen Perspektive entdecken möchten.

Tropischer Regenwald und weite Savannen zum Entdecken

Guyana liegt im Norden Südamerikas am Atlantik, eingerahmt von Venezuela, Suriname und Brasilien. Das englischsprachige Land ist im Küstenbereich kulturell stark von der Karibik geprägt, während man sich im Landesinneren eher in Richtung Amazonasgebiet orientiert. Über 183.000 km² des Landes sind tropischer Regenwald während im Süden endlosen Savannen das Land prägen. Von den nur rund 750.000 Einwohnern leben die meisten in den küstennahen Regionen und belegen dabei nur rund 16 Prozent der gesamten Fläche Guyanas. Die restlichen 84 Prozent sind Natur pur.



Nach dem Verlassen der an der Atlantikküste liegenden Hauptstadt in Richtung Süden ist schnell Schluss mit Zivilisation. 50, 60 Kilometer vielleicht, dann wechselt das Asphaltband in eine ockerfarbene Piste. Spätestens jetzt wird klar: Allradantrieb ist hier keine Angeberei, sondern unerlässlich.

Mitfahren oder selberfahren - Touristisch oder als Safari

Man kann mit Guide mitfahren - oder sich selbst hinters Steuer klemmen und entlang einer ausgearbeiteten Route das Land auf eigene Faust und in eigenem Tempo erkunden. Zu sehen gibt es garantiert Viel: Der Dschungel Guyanas bietet eine unermesslich facettenreiche Tierwelt. Neben "Highlights" wie dem Jaguar, Mohrenkaiman oder Harpyie-Adler gibt es 225 Arten von Säugetieren, 880 verschiedene Reptilien sowie über 900 Vogelspezies.

Das gilt im Übrigen auch für die Menschen, die hier ihre Heimat haben. Sie sind Teil der Story, führen doch nahezu alle Touren zu einer Reihe von Siedlungen der indigenen Bevölkerungsgruppen Guyanas. Die Amerindiens bieten Verpflegung und Unterkunft, zum Teil auch in von ihnen geführten Dschungel Lodges. Eine komfortable Alternative zur Hängematte unter den Sternen.



Mittlerweile gibt es bereits 4x4-Challenges mit Kultstatus wie beispielsweise die "Pakaraima Mountain Safari", die 2003 erstmalig mit vier Land Rover und zwei Traktoren (!) organisiert wurde. Jedes Jahr führt sie kurz vor Ostern in acht Tagen von Georgetown südwärts bis nach Lethem an der brasilianischen Grenze. Teilnehmer können sich einen Geländewagen mieten oder in einem anderen Fahrzeug mitfahren.

Begleitete 4x4-Safaris sowie ausgearbeitete SUV-Touren bieten Veranstalter wie [ RAINFOREST TOURS ] oder [ WILDERNESS EXPLORERS ] an. Beide Unternehmen sind von der Guyana Tourism Authority zertifiziert. Mehr Informationen über das Land gibt es auch auf der internationalen Seite [ GUYANATOURISM.COM ].

hs/nieländer/inex | Fotos: INEX, GUYANATOURISM

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