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Opel setzt Expansion fort - nach Russland gehts nach Japan

19. Feb. 2020 I Autor: Hagen Greifenthal I 970 mal gelesen
Opel setzt Expansion fort - nach Russland gehts nach Japan
Grandland X Hybrid Allrad als Vauxhall in UK - Unter General Motors eine Qual lebt Opel unter PSA jetzt deutlich auf

Ein perfektes Beispiel: Da fordert Onkel Trump in den USA, das man doch mehr amerikanische Autos kaufen solle. Aber vergisst deren Unfähigkeit: Zumindest beim Beispiel General Motors (GM), die es über Jahrzehnte nicht schafften, die Drillings-Töchter Opel (Deutschland), Vauxhall (Grossbritannien) und Holden (Australien) erfolgreich zu halten. Letztlich waren es die jeweiligen Mitarbeiter und lokalen Manager, die das Dreier-Gespann am Leben hielten. Dann kam der französische Konzern PSA, räumte auf, übernahm Opel und Vauxhall - und ist erfolgreich. USA: Setzen, 6. Frankreich: Sehr Gut, weiter so! Holden wurde übrigens nicht übernommen und von GM endgültig an die Wand gefahren [ WIR BERICHTETEN ].

US-Amerikaner versagten total - Franzosen zeigen jetzt wie es geht

Nachdem Opel seine jahrelang ausgesetzte Ausweitung nach Russland ankündigte und vollzog, hat man nun einen weiteren grossen Weltmarkt im Visier: Japan. Opel wird in Japan Teil der nationalen Verkaufsorganisation der Groupe PSA und kann so die vor Ort vorhandene Infrastruktur und die Expertise der Gruppe nutzen. Das erleichtert die Rückkehr in diesen Markt erheblich.



Zu Beginn will man mit dem Erfolgs-SUV Grandland X, dem Transporter Combo Life und (unter anderem Namen) mit dem Corsa in Japan starten. Weitere Modelle werden folgen. In den kommenden Monaten will man ein Händlernetzwerk in den Metropolen des Landes aufbauen, das nach dem Marktstart stetig erweitert und 2023 mehr als 80 Prozent des Importmarktes abdecken wird. Opel will Schritt für Schritt wachsen. Der Fokus liegt auch in Japan auf profitablem Wachstum und zufriedenen Kunden.

Japan und Russland sind nur der Anfang einer neuen Export-Strategie

"Der japanische Automarkt ist einer der grössten weltweit," sagt Opel CEO Michael Lohscheller. "Opel geniesst dort als deutsche Marke einen hervorragenden Ruf. Deshalb ist unsere Rückkehr nach Japan ein sehr wichtiger Schritt, um unsere profitablen Exporte erheblich zu steigern. Opel wird global – unser Comeback in Japan ist ein weiterer Beleg dafür," sagt Opel CEO Michael Lohscheller.



Eine umfassende Exportoffensive ist eine Säule des "Pace" Opel/Vauxhall-Strategieplans. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als zehn Prozent des Opel-Verkaufsvolumens ausserhalb Europas realisiert werden. Um dies zu erreichen, stärkt die Marke ihre Präsenz in Exportmärkten in Asien, Afrika und Südamerika, auf denen sie bereits vertreten ist, und wird bis 2022 zudem mehr als 20 weitere neue Exportmärkte erschliessen.

hs/greifenthal/schmidt | Fotos: Opel


 

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