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Rechtstip: Aufpassen wenn man das eigene Auto verleiht

28. Mar. 2019 I Autor: Maren Tamm-Headland I 268 mal gelesen
Rechtstip: Aufpassen wenn man das eigene Auto verleiht
Sie kennen das: Man verleiht sein SUV und findet es ausgebrannt in einer Wüste wieder. Aufpassen!

Mal eben dem Kumpel das eigene Auto leihen, wenn dessen Wagen in der Werkstatt steht? Oder der Freundin, die umzieht? Klar, warum nicht? Die Experten des Rechtsversicherers ARAG nennen allerdings einige triftige Gründe, warum man eben nicht so einfach seine Autoschlüssel aus der Hand geben sollte. Bei einem Unfall kann nämlich viel Ärger entstehen. Bevor man sein Fahrzeug verleiht, sollte man die Versicherungs-Bedingungen checken - dort kann ein eingeschränkter Nutzerkreis festgelegt sein. Oft sind dabei weitere Fahrer, Fahrer, die nicht zur Familie gehören, oder solche unter einem bestimmten Alter ausgeschlossen.

Klingt doof, macht aber Sinn: Ein Vertrag zwischen den Parteien

So spiessig es auch klingt: Ein Vertrag zwischen Kumpel und Halter sorgt für Klarheit. Hierin sollte vor allem festgelegt werden, dass der Freund das Auto auf eigene Gefahr nutzt. Es sollte ebenfalls geklärt werden, wer bei Schäden für die Reparaturkosten aufkommt. Dies ist insbesondere bei einer Teilkaskoversicherung wichtig, die zwar Fremdschäden bezahlt, aber nicht die am eigenen Fahrzeug. Aber auch bei einer bestehenden Vollkaskoversicherung sollte festgelegt werden, wer bei einem Unfall die Selbstbeteiligung zahlt.



Doch es gibt weitere Punkte zu beachten: Wer zahlt die eventuelle Hochstufung des Schadenfreiheitsrabattes? Wer übernimmt die Kosten, wenn die Haftpflichtversicherung nach einem Unfall den Tarif erhöht? Wer kommt dafür auf, wenn die Versicherung bei schweren oder vorsätzlichen Verfehlungen sogar eine Strafzahlung fordert? Darüber hinaus kann im Vertrag auch noch festgelegt werden, wie viele Kilometer der Ausleiher fahren darf, wie lange er das Auto benötigt, wer im Falle einer längeren Leihperiode die laufenden Kosten trägt und ob der Wagen an weitere Freunde verliehen werden darf.

Ärger beim Verleihen kann es auch geben, wenn der Freund sich nicht an die Strassenverkehrsordnung hält. Daher der Tip, vertraglich festzuhalten, wer für Bussgelder zahlt. Grundsätzlich muss zwar der Fahrer zahlen – wenn er denn ermittelt werden kann. Anders sieht es jedoch aus, wenn es im ruhenden Verkehr zu Verstössen kommt, weil der Kumpel das ausgeliehene Auto etwa falsch parkt. Dafür muss der Halter zahlen.

hs/Mehring/Arag | Fotos: Pexels, pxhere


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