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Riyadh Rally: Peterhansel und Zapletal bei SDRC Runde 4

26. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 871 mal gelesen
Riyadh Rally: Peterhansel und Zapletal bei SDRC Runde 4
Steht Bahrain drauf, sind Franzosen-Deutsche drin plus deutsche Technik - der neue Mini Buggy für 2020

Die Saudi-Arabische Rallyraid-Meisterschaft "Saudi Toyota Desert Rally Championship" (SDRC) geht nach der "Rally Aseer", "Rally Al Qassim" und "Al Ula-Neom Rally" mit der "Riyadh Rally" vom 28. bis 30. November 2019 in die 4. Runde. Der tschechische Ex-Weltmeister Miroslav Zapletal und sein slovakischer Navigator Marek Sykora hatten als Erste die Idee: An der Meisterschaft teilnehmen und als Erste Europäer unter Real-Bedingungen auf Teilen der Dakar-Strecke 2020 fahren, Land und Leute kennenlernen, Kontakte knüpfen, Auto testen. Niemand, wirklich niemand Anderes (ausser den üblichen Locals) kam bisher auf die Idee, es den beiden gleich zu tun.

Das Rally-Ehepaar Peterhansel hat noch etwas Zeit zum Testen

Bis zur "Al Ula - Neom Rally" Anfang November: Fernando Alonso und Marc Coma vom Toyota Werksteam sahen die Chance, starteten und fuhren mit Platz 3 prompt ihren ersten Podiums-Platz ihrer jungen Auto-Rally Karriere ein. Nun ist man auch im hessischen Trebur aufgewacht: X-raid schickt zum vierten Lauf in Riyadh das französisch-deutsche Ehepaar Stéphane und Andrea Peterhansel in die Wüste. Doppel praktisch, denn nach der Rally kann man das Equipment gleich unten lassen.



Das Starterfeld kann sich sehen lassen: 46 Autos, 14 SSV (eines zählt zu Autos, Rest sind SSV-SSV, fragen Sie nicht) und 1 Truck haben zum 4. Lauf genannt. Neben Zapletal / Sykora und Peterhansel / Peterhansel gibt es ein Wiedersehen mit dem "Who is Who" des saudischen Motorsports - doch auch einige weitere, lokale Dakar-Teams sind am Start. So kommt Saudi-Star Yazeed Al Rajhi wieder mit Navigator Michael Orr (GBR) im Overdrive Toyota Hilux, im privaten X-raid Mini Allrad startet Yasir Bin Seaidan (diesmal mit dem russischen Beifahrer Alexey Kuzmich) und Essa Al Dossary will mit dem Franzosen Sebastien Delaunay erneut seinen Red Lined Nissan Navara ausfahren. Weiteres Highlight im hinteren Feld: Der Ex-Hummer von Robby Gordon (pilotiert von Saleh Al Abdulali, bisher ausgefallen) wird von dem erfahrenen Holländer Wouter Rosegaar navigiert.



Für Stéphane und Andrea Peterhansel war das Jahr offiziell bisher ruhig. Mit nur zwei Starts (Abu Dhabi Desert Challenge und Rally du Maroc) sicherte man sich - mangels Teilnehmern und Veranstaltungen - bereits den "FIA Cross Country World Cup for Rallys" Weltmeister-Titel. Von so einem angenehmen Leben bis zum Titel kann man in anderen Motorsport-Arten nur träumen, was auch ein Grund ist, warum der Rally-World Cup (im Vergleich zum Baja World Cup) von niemandem in der Rallyszene auch so wirklich anerkannt wird. Egal, sie haben den Titel. Wenn halt niemand sonst ihn will...



Der vierte Lauf zur saudischen Meisterschaft (JOHNTIM.DE berichtete über alle Läufe) wird erneut vom "Saudi Automobile and Motorcycle Federation" (SAMF) ausgetragen und startet am Donnerstag, den 28. November mit der "Toyota Super Special stage", einem Prolog über 4 Kilometer. Insgesamt stehen 471 Kilometer in Wertung und 958 Kilometer insgesamt auf dem Programm. Am Freitag und Samstag geht es dann in die Vollen: Freitag wird ein grösserer Turn über 307 Kilometer gefahren, Samstag folgt dann der zweite Teil mit 160 Kilometern.

hs/schekahn/perkins | Fotos: Yazeed Racing, Perkins, Al Dossary, Offroadsport.cz, MCH, SAMF


 

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