NAVIGATION

SACCS 2020: Mpumalanga 400 Rally wurde zur Schlammschlacht

4. Mar. 2020 I Autor: Hansy Schekahn I 1340 mal gelesen
SACCS 2020: Mpumalanga 400 Rally wurde zur Schlammschlacht
So schön ist Afrika - Statt Sonne und Savanne gab es zum SACCS-Südafrika-Auftakt Regen und Schlamm. Viel.

Zirpende Grillen in der Savanne vor einer glutrotenn Sonne, der Schweiss perlt auf der Stirn: Das Bild haben viele vor Augen, wenn sie an Südafrika denken. Doch Pustekuchen. Als am vergangenen Wochenende (28.-29. Februar) mit der "Mpumalanga 400 Rally" der Auftakt zur südafrikanischen Offroad-Meisterschaft SACCS 2002 begangen wurde, erinnerten Wetter und die Streckenbedingungen eher an eine Breslau-Rally in Polen: Regen und Schlamm dominierten das Bild. Nun wird sich der Eine oder Andere fragen: Warum ein Bericht aus Südafrika? Nun, die Rallymeisterschaft im weitentwickelsten Land Afrikas gilt seit Jahren als "Vorbild" für den internationalen Rallyraid-Sport - hier werden zahlreiche Rallyautos erfunden und konstruiert, so manche Rally-Karriere geschaffen.

Zahlreiche Dakar-Stars - und das deutsche PS-Laser Team am Start

So auch zum Auftakt der 2020er Meisterschaft. 36 Fahrzeuge hatten sich zum Start der Saison angemeldet, darunter 21 Autos der für uns interessanten Klasse. Ja und auch ein deutsches Team war traditionell wieder dabei: Daniel Schröder des Thedighausener "PS Laser Team" meldete sich mit dem Familien-eigenen Nissan Navara (aufgebaut von Red-Lined) und seinem lokalen Navigator Ryan Bland zurück. Doch die schlechte Nachricht zuerst: Nur 15 Autos sahen das Ziel, der deutsche Nissan leider nicht. Man fiel in der ersten Runde am Rally-Samstag aus. Die weiteste Anreise hatten aber (wie im Vorjahr) Marcos Baumgart und Kleber Cincea (Ford Ranger) - die aus Brasilien stammen.





Auch wenn Toyota hier klar das Feld dominiert, die Marken zum Auftakt waren wieder bunt gemischt. Toyota Hilux (diverser Klassen), Nissan Navara, Ford Ranger, Dacia Duster und Century-Buggies machten das Feld bunt. Mit Spannung erwartet wurde vor allem das interne Toyota-Duell zwischen Dakar-Sieger Giniel de Villiers (mit neuem Navigator Alex Haro) und dem Vorjahres-Meistern Henk Lategan / Brett Cummings. Die Vorjahressieger gewannen zuerst den 64-Kilometer langen Prolog am Freitag, bei dem noch die Sonne schien, aber Staub und ein harter Boden das Fahren nicht einfach machen.



Am Samstag wurde es dann richtig haarig. Das Wetter hatte die Landschaft in eine Schlamm-Landschaft verwandelt. 157 Kilometer mussten zweimal gefahren werden - und beide Toyota-Crews sowie die Verfolger Lance Woolridge / Elvene Vonk (Ford Ranger), Chris Visser / Danie Stassen (Toyota Hilux) und Brian Baragwanath / Juan Mohr (Century Racing CR6 Buggy) schenkten sich beileibe nichts. Am Samstag dann gleich zu Beginn Probleme bei Dakar-Sieger Giniel de Villiers: Die Bremse seines Toyota Hilux zickte rum. Probleme auch bei Chris Visser im weiteren Hilux, er hatte mit Reifenproblemen zu kämpfen. Und Probleme beim schnellsten Century Buggy: Erst defekte Scheibenwischer, dann ebenfalls Probleme mit den Reifen, dann noch eine Zeitstrafe.





Doch das Spitzen-Team hielt durch, auch wenn es wild herging: Die Vorjahressieger Lategan / Cummings im Gazoo-Toyota Hilux krachten 25 Kilometer vor dem Ziel gegen einen Baum, konnten aber den Werks-Toyota noch so gerade nach 05:10:18 Stunden als Sieger ins Ziel bringen. 05:12:47 Stunden benötigten Dakar-Sieger De Villiers und sein spanischer Beifahrer Alex Haro für Platz 2, der dritte Platz ging an den schnellsten Ford Ranger und dessen Konstrukteur Lance Woolridge (mit neuer Navigatorin Elvene Vonk) hinter dem Steuer (05:14:48 Stunden).

Fünf Wochen haben die Teams nun Zeit, ihre Wunden zu lecken und sich auf den 2. Lauf zur SACCS-Meisterschaft 2020, der "Sugarbelt 400 Rally" am 3. und 4. April vorzubereiten.

Gesamtwertung Top 10 Autos Mpumalanga 400 SACCS Runde 1/2020

01) Henk Lategan / Brett Cummings | Toyota Hilux | 05:10:18
02) Giniel de Villiers / Alex Haro | Toyota Hilux | 05:12:47
03) Lance Woolridge / Elvene Vonk | Ford Ranger | 05:14:48
04) Chris Visser / Danie Stassen | Toyota Hilux | 05:22:17
05) Brian Baragwanath / Juan Mohr | Century CR6 | 05:22:17
06) Johan Horn / Werner Horn | Toyota Hilux | 05:24:44
07) Gary Bertholdt / S. Rousseau | Toyota Hilux | 05:25:32
08) Shameer Variawa / Dennis Murphy | Toyota Hilux | 05:26:13
09) Wors Prinsloo / Andre Vermeulen | Ford Ranger | 05:31:36
10) Thilo Himmel / Gerhard Schutte | King Price | 05:47:20

hs/schekahn/fortune | Fotos: Toyota Gazoo, PS Laser Team


 

WEITERE PASSENDE NACHRICHTEN ZUM ARTIKEL

Bezahlte Empfehlung | Anzeige



FIA CROSS COUNTRY WORLD CUP 2020


Bezahlte Empfehlung | Anzeige


VIDEO TIP AUS UNSEREM KINO



SERIEN & SPECIALS BEI JOHNTIM.DE


Bezahlte Empfehlung | Anzeige


Social Media und Kontakt

Facebook

social

Twitter

social

Youtube

video

Dailymotion

video

Newsletter

kontakt

E-Mail Box

kontakt


JOHNTIM.DE RALLYE RUECKBLICK


Bezahlte Empfehlung | Anzeige



Bezahlte Empfehlung | Anzeige