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SACCS Bronkhorstspruit 400: Auto-Debut für Daniel Schröder

6. Aug. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 455 mal gelesen
SACCS Bronkhorstspruit 400: Auto-Debut für Daniel Schröder
Daniel Schröder aus dem Niedersächsischen Thedinghausen wechselte erstmals vom Beifahrer- in den Fahrersitz

Verstehen Sie die Überschrift nicht falsch. Der fast-Bremer (Thedinghausen) Daniel Schröder ist definitiv kein Rally-Rookie mehr. Mit einem Motorrad nahm der Niedersachse bereits als Student 2011 auf der Dakar Rally teil, konnte 2012 sogar Platz 20 einfahren. Mit seinem Vater bestritt er die Dakar auf dem Beifahrersitz im Auto. Nun sass Daniel das erste mal hinter dem Lenkrad des Nissan Navara Red Lined des PS-Laser Teams - in Südafrika. Doch von Anfang an.



Vater Jürgen Schröder ist in der Auto-Rallyraid Szene bestens bekannt: Der Unternehmer startete schon neunmal auf der Dakar, zuerst als Navigator für die südafrikanische Rally-Legende Alfie Cox, später als Navigator im MAN-Racetruck von Matthias Behringer. Für mediales Aufsehen sorgte Jürgen Schröder, als er 2012 mit Alfie Cox in einem nagelneuen Pewano Volvo-Rallyraid an den Start ging - der bereits in der ersten Etappe komplett ausbrannte (was auch schon das Ende des Volvo-Projektes bedeutete).

Jürgen Schröder wechselte vom Beifahrersitz hinters Lenkrad, fuhr mit einem Nissan Navara die südafrikanische Meisterschaft SACCS, dann die Dakar und weitere Rallys wie die "Silk Way" oder "Baja Portalegre". Zuerst mit einem älteren Nissan Modell, seit 2018 mit einem nagelneuen Navara des südafrikanischen Autobauers "Red Lined" - den er gerne auch mal aufs Dach legt. Zu Beginn startete er mit Sohn Maximilian (Platz 22 auf der Dakar 2018), dann folgte Daniel ins Cockpit. Auf der Dakar 2019 hatten die beiden Pech, technische Probleme sorgten für einen frühen Ausfall.



Nun durfte Daniel erstmals hinter das Lenkrad des V8-Nissan Prototypen - gemeinsam mit Ryan Bland auf der "Bronkhorstspruit 400" Rally, einem Lauf zur südafrikanischen Meisterschaft SACCS. "Wir hatten ein hartes Rennen aber wir haben nicht aufgegeben," berichtet Navigator Bland nach der Rally. Die beiden hatten in der Tat viel Pech: Ein defekter Sensor sorgte immer wieder dafür, das der Motor ausging. Und am letzten Tag machte Daniel seinem Vater Jürgen alle Ehre: Er legte den Nissan aufs Dach! "Wir sind dann 140 km ohne Windschutzscheibe und im dichten Staub weitergefahren - und angekommen," freut sich Bland.



Der Lohn für die Mühe: Platz 6 in der internationalen FIA-Wertung (einen Platz hinter Dakar-Sieger Giniel de Villiers im Gazoo Werks-Toyota) und Platz 24 in der Gesamtwertung (von 34 gestarteten Autos). Ein holpriger, aber guter Auto-Rally-Einstand. Sehen wir bald einen neuen deutschen Auto-Piloten auf der Dakar?

hs/schekahn | Fotos: Ryan Blend, PS-Laser, Nismo


 

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