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Seltener Ferrari-Prospekt geht für 127.600 Euro an Sammler

4. Feb. 2020 I Autor: Hagen Greifenthal I 263 mal gelesen
Seltener Ferrari-Prospekt geht für 127.600 Euro an Sammler
Auktionator und Geschäftsführer Tobias Friedrich mit einem Ferrari-Prospekt, der einen neuen Weltrekord Preis erzielte

Autofans wissen: Man sollte sich immer zweimal überlegen, ob man ein Auto-behaftetes Sammlerstück oder einen Scheunenfund (wie z.B. ein altes Emblem) einfach so wegschmeisst: Das Auktionshaus [ NI-COLA CLASSICS ] aus Ladenburg bei Mannheim hat einen Volltreffer gelandet. Das auf seltene Autos, Oldtimer, Automobilia und Sammlerstücke spezialisierte Auktionshaus versteigerte einen seltenen Ferrari-Prospekt - und bekam dafür 110.000 Euro (mit Aufgeld 127.600 Euro). Das ist ein neuer Weltrekord.

Autofans sollten niemals einfach so alte Prospekte entsorgen

Drei spannende Minuten lang kletterten die Preise ohne Grenzen, Bieter im Saal kämpften gegen Bieter am Telefon, erst dann fiel der Hammer - und Auktionator Tobias Friedrich konnte sein Glück gar nicht fassen. Mit 25.000 Euro war bereits das Startgebot auf einem hohen Niveau. Der Käufer, ein Sammler aus den USA, möchte anonym bleiben. "Dieser Automobil-Prospekt ist mit grossem Abstand der teuerste, der je versteigert worden ist," kommentiert Auktionator Tobias Friedrich den erzielten Preis: "Dieser Weltrekord setzt neue Massstäbe."



Der englischsprachige Prospekt stammt aus dem Jahr 1954 und umfasst lediglich vier Seiten. Er zeigt den Ferrari 250 Europa, eines der frühen Erfolgsmodelle der legendären Sportwagenmarke aus Modena. Automobilia-Experten sind heute drei Versionen dieses Prospektes bekannt. "Es heisst, Enzo Ferrari habe die Auflage damals einstampfen lassen, weil ihm die Prospekte nicht gefielen," so Tobias Friedrich. Nur vereinzelte Exemplare seien bereits an Interessenten verschickt worden – der Grund für ihre heutige Seltenheit.

Das letzte Mal war ein Prospekt dieser Serie 2007 bei einer auf Ferrari spezialisierten Auktion in Gstaad (Schweiz) aufgetaucht. Vor zwölf Jahren lag das Höchstgebot bei 17.000 Euro, was damals als beeindruckendes Ergebnis galt. Seither hat sich sein Wert um 650 Prozent erhöht.

hs/greifenthal/Friedrich | Fotos: Ni-Cola / Friedrich


 

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