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RBB: Tempo für Brandenburg-Genehmigung hängt von Tesla ab

9. Dez. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 167 mal gelesen
RBB: Tempo für Brandenburg-Genehmigung hängt von Tesla ab
Sehr viel Platz ist die Voraussetzung für eine Tesla-Gigafactory - wie hier der Bau im US-Bundesstaat Nevada

Brandenburg, bzw. die Bundesrepublik Deutschland zeigen der Welt aktuell mit dem Flughafen Berlin-Brandenburg, das Deutschland keineswegs ein Investitions-freundliches Land ist. Zumindest wenn man bauen muss - denn hier hängt Deutschland bei Genehmigungsverfahren und deren Dauer weit hinter anderen Ländern zurück. Geschweige denn bei den Lohnkosten - die sind hierzulande exorbitant hoch. Umso mehr verwunderte die Entscheidung von Tesla-Boss Elon Musk für den Standort Brandenburg. Die Nähe zu Berlin und die vorangehende umweltfreundliche Energieversorgung seien u.A. ausschlaggebend gewesen.

Alleine für die Infrastruktur wird man sicherlich Jahre brauchen

Doch auch Musk wird die Posse vom Flughafen kennen. Die ersten Kenner schliessen bereits Wetten ab - denn letztlich wird es auch darum gehen, wer hier wen blamiert. Tesla düpiert Deutschland, wenn seine Gigafactory tatsächlich wie versprochen und im geplanten Zeitraum gebaut wird. Deutschland würde Tesla und die Welt düpieren, wenn man auch die Gigafactory ähnlich wie andere Grossprojekte durch Bürokratie blockiert.



So langsam bekommen auch die ersten Politiker Muffensausen. Der Landrat von Oder-Spree, Rolf Lindemann (SPD), in dessen Zuständigkeit mit dem südöstlichen Berliner Speckgürtel die Gigafactory fällt, hat Anfang Dezember 2019 im Inforadio vom rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) vor allzu hohen Erwartungen bei den Genehmigungsverfahren für die geplante Teslafabrik gewarnt. Denn bei den Genehmigungen gehe es nicht nur um die Fabrik selbst, sondern vor allem auch um den Ausbau der Infrastruktur und den Neubau von Wohnungen. Denn aktuell kann die gewünschte Region faktisch nichts dergleichen bieten - nur viel Platz und die Nähe zu Berlin.

Tesla hat es in der Hand, wie schnell man in die Verfahren startet

Rolf Lindemann betont: "Wenn wir die Verkehrsinfrastruktur und auch die soziale Infrastruktur den neuen Bedarfen anpassen, werden wir sicherlich Jahre brauchen. Das ist aber auch allen Beteiligten klar. Jetzt geht es erst einmal darum, das die Produktionsvoraussetzungen geschaffen und da ist der Ball im Spielfeld von Tesla. Tesla hat jetzt in der Hand, in welcher Qualität die Unterlagen vorgelegt werden und wie schnell wir dann auch in Genehmigungsverfahren vorankommen."

Der US-Elektro-Automobilhersteller hatte angekündigt, ab dem ersten Halbjahr 2020 ein Werk in Grünheide errichten zu wollen. Durch Milliardeninvestitionen könnten dort bis zu 8.000 Arbeitsplätze entstehen.

hs/greifenthal/rbb/ots | Fotos: Tesla, Wikimedia/Maurizio Pesce/Steve Jurvetson/CC BY 2.0


 

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