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Toyota, GM und Fiat Chrysler wegen Trump-Nähe abgestraft

19. Nov. 2019 I Autor: Hansy Schekahn I 3186 mal gelesen
Toyota, GM und Fiat Chrysler wegen Trump-Nähe abgestraft
Dumm ist nur wer Dummes tut - General Motors, Toyota und Fiat Chrysler wollten mit Trump Umweltgesetze torpedieren

Gut gegen Böse in den USA - oder die Geschichte von Dumm und Dümmer. Der US-Bundesstaat Kalifornien hat mit die härtesten Umweltgesetze der Welt - und gilt als Vorzeige-Staat in Sachen Umweltschutz. Bereits 1970 hatte die US-Regierung in Washington dem Bundesstaat Kalifornien das Recht erteilt, eigene Abgasvorschriften zu erlassen - Hintergrund war die hohe Luftbelastung durch die Metropole Los Angeles.

Drei Autohersteller mit Trump gegen kalifornische Umwelt-Gesetze

Der amtierende Präsident Donald Trump torpediert diese Sonderstellung seit 2018, will bekanntermassen den Umweltschutz aushebeln weil er die Thematik nicht versteht. Unterstützung bekam Trump dabei von den Autokonzernen Toyota, General Motors (GM) und Fiat-Chrysler. Die Loyalität der drei Automarken für die "Dunkle Seite" rächt sich nun: Der Staat Kalifornien schmeisst die drei Marken aus dem Dienstwagen-Budget - und das ist happig.



51.000 Dienstwagen besitzt der Bundesstaat. Alleine zwischen 2016 und 2018 gingen 69 Millionen US-Dollar an die Automarke Ford, 59 Mio. USD an General Motors, 56 Mio. USD an Fiat-Chrysler und 10 Mio. USD an Toyota. Neu angeschafft würden jedes Jahr zwischen 2000 und 3000 Wagen. Aus dem grossen Topf bekommen Toyota, Fiat-Chrysler und General Motors nun keinen Cent mehr.

Loyale Hersteller werden belohnt, Trump-Freunde verstecken sich

Gouverneur Gavin Newsom teilte nüchtern mit: "Autohersteller, die sich auf die falsche Seite der Geschichte gestellt haben, werden von der Kaufkraft Kaliforniens nichts haben." Ab Januar werden die Budgets nur noch an Autohersteller vergeben, die die Rechte Kaliforniens respektieren. Ausnahmen seien Spezialfahrzeuge für die Autobahnpolizei, hier werden überwiegend Dodge Charger von Fiat-Chrysler eingesetzt.



Das sind gute Nachrichten für alle loyalen Autohersteller. Neben Ford, bisher am meisten eingesetzte Marke, hatten vor allem die deutschen Marken Volkswagen und BMW sowie der japanische Autohersteller Honda ihre Treue zum kalifornischen Gesetz zugesagt - und dürften sich nun über grosse Aufträge freuen. General Motors, Toyota, Fiat-Chrysler aber auch Hyundai (die wurden von Kalifornien jedoch nicht geordert) hingegen hatten sich hinter Donald Trump gestellt [ HIER DER HINTERGRUND DAZU ].

Kalifornien selbst wehrt sich juristisch mit aller Macht gegen das Vorgehen Trumps und wird laut Justizminister Xavier Becerra seine Anstrengungen für eine saubere Umwelt forsetzen. Die Trump folgenden Autohersteller wollten sich gegenüber den Medien nicht äussern - schon ganz in Trump Manier.

hs/schekahn/Gavin Newsom | Fotos: pxhere/Richard Raid/rodrigo razquin


 

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