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Volkswagen zeigt erste Bilder des E-SUV - ID4 statt Crozz

5. Mar. 2020 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 835 mal gelesen
Volkswagen zeigt erste Bilder des E-SUV - ID4 statt Crozz
Keine Sorge, es wird nicht so schlimm wie gedacht - Der E-SUV bekommt Buchstaben-Zahlen und schaut ganz gut aus

Das VW-Chef Diess komplett auf Elektro setzen will, ok. Aber das Volkswagen sein erstes E-SUV ausgerechnet " Id-Crozz " nennen wollte, führte eher zu bekloppten Wortspielen als einem seriösem Auftritt. Das hat man dann auch in Wolfsburg erkannt und wird das neue E-SUV dann doch lieber " Id4 " nennen. Klingt zwar noch langweiliger, aber wenigstens nicht komplett dämlich. Eigentlich wollte man das erste Modell als Prototyp noch auf dem Genfer Salon vorstellen, doch Corona schlug zu - und nun gibt es die ersten beiden Bilder online.

Statt wie ein 12-jähriger Hiphopper heisst der E-SUV jetzt nur Id4

Die gute Nachricht: So schrill und abgehoben designt wie die Studien des " Id-Rotzz " wird es dann doch nicht - im Gegenteil. Schöne Linien, modern und dennoch brav designt, typische SUV-Elemente, ein wenig Golf, ein wenig Porsche Cayenne, ein wenig Mazda-Eleganz. Respekt, wer hätte das gedacht. Nach dem " Id3 ", der quasi als E-Golf für das anspruchslose Fussvolk herhalten soll, stellt der " Id4 " das zweite Elektroauto auf Basis des neuen VW-E-Baukastens MEB dar. Bis zu 500 Kilometer soll der " Id4 " schaffen - man darf gespannt sein.





VW-Mitarbeiter Ralf Brandstätter nennt den Id4 dann auch stolz "bilanziell CO2-neutrales Fahrzeug" - wobei C02-Neutral eine absolute Lüge wäre, denn solange die Autos noch Kohlestrom tanken und giftige Batterien mit sich führen, sind sie um Längen dreckiger als jeder Diesel oder gar Benziner. Deshalb das vorsichtige Wort "bilanziell" - das heisst soviel wie "theoretisch". Rot könnte ja auch Blau sein, wenn man es denn anmalen würde. "Bilanziell Blau". Gebaut werden soll das neue E-SUV in Europa, China und den USA. Lobenswert: Auch wenn es zu Beginn nur einen profanen Heckantrieb im Angebot gibt - es soll auch eine Version mit elektrischem Allrad folgen.

Entgegen ersten wilden Zeichnungen hat VW es wirklich hübsch gemacht

Zuviel " Id-Rizziko "? Naja, VW muss elektrisch, mit zwei oder vier angetriebenen Rädern. Gezwungen von der EU, die Schadstoffmengen in abstruser Weise einzuhalten, will man sich "bis zum Jahr 2050 bilanziell komplett CO2-neutral aufzustellen". Bilanziell, schon wieder. Aber nein, das geht schon klar: VW arbeitet schon jetzt vor allem hinter den Kulissen an einer sauberen Umwelt, so wird z.B. die haus-interne Stromproduktion gerade auf Erdgas umgestellt. Und endlich werden die jahrelang betrogenen Kunden entschädigt.





Also, geben wir den Wolfsburgern mal eine Chance: Wenn die " Id-Autozz " tatsächlich am Ende schicker aussehen als angekündigt - und keine Namen tragen wie 12-jährige Mini-Hiphopper mit umgedrehtem Käppie - ja, es könnte was werden. Wir müssen zugeben: Wir freuen uns auf den " Id4 ". Auch wenn man als Käufer auch mit dem komischen Kürzel als Namen auch ein Problem hätte: Erklären Sie mal ihrem Umfeld, warum Sie jetzt einen " Id " fahren - und keinen Golf, Passat oder Touareg. Die ewige Geschichte mit Winden, Strömungen etc. war doch prima, einfach und einprägsam. Ok, BMW hat auch einen " X5 " - aber auch Kunden, die das verstehen. Egal, haken wir das als Diess´sche Petitesse auf dem Weg in eine grünere Zukunft ab. " Id-Diezz " quasi. Bilanziell.

hs/hallmackenreuther | Fotos: Volkswagen


 

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