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Wasserstoff-Infrastruktur soll konsequent ausgebaut werden

6. Nov. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 215 mal gelesen
Wasserstoff-Infrastruktur soll konsequent ausgebaut werden
Ein Hyundai Nexo tankt Wasserstoff - in diesem Fall sogar vor einer eigenen Tankstelle bei Hyundai

Das Bundesverkehrsministerium und die "H2 Mobility Deutschland" haben Anfang November eine Absichtserklärung zum Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur unterzeichnet. Die H2 Mobility Deutschland ist ein Zusammenschluss der Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total, unterstützt wird sie von den Autoherstellern BMW, Honda, Hyundai, Toyota und Volkswagen sowie von der NOW GmbH. Die Beteiligten gaben bekannt, das Tankstellennetz zu erweitern und damit die Nutzung des Brennstoffzellenantriebs zu fördern.

Aus aktuell 76 Tankstellen sollen in zwei Jahren bereits 130 werden

Durch den angekündigten Ausbau der Tankstellen-Infrastruktur werden Anschaffung und Nutzung von Wasserstoff-Fahrzeugen, die bereits bei Toyota, Honda und Hyundai im Programm sind, noch attraktiver. Die erste Phase mit dann 100 Tankstellen in sieben Metropolregionen sowie an verbindenden Achsen soll Mitte 2020 abgeschlossen sein, bis Ende 2021 sollen bis zu 30 weitere Stationen hinzukommen. Diese sind zudem grösser konzipiert und können pro Tag etwa dreimal so viele Fahrzeuge versorgen wie bisher.



Aktuell gibt es in Deutschland 76 öffentliche Wasserstoff-Stationen, an denen Brennstoffzellen-Pkw in drei bis fünf Minuten aufgetankt werden können. Durch den geplanten Ausbau des Netzes sollen Ende 2021 mehr als 60.000 Brennstoffzellen-Pkw und 500 Nutzfahrzeuge in Deutschland auftanken können.

Wasserstoff-Betreiber sehen grosse Zukunft auch bei Nutzfahrzeugen

An einigen Stationen können künftig auch leichte und schwere Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff betankt werden. In diesem Feld sieht Toyota zusammen mit weiteren Herstellern ebenfalls ein grosses Potenzial für den Brennstoffzellenantrieb. Mitte 2020 kommt beispielsweise ein Stadtbus des portugiesischen Herstellers Caetano auf den Markt, der die Antriebstechnik aus dem Mirai nutzt; mit anderen Partnern hat Toyota Brennstoffzellen-Lkw entwickelt.

hs/greifenthal/heidbrink | Fotos: Toyota, Hyundai


 

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