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Weltpremiere: Aston Martin stellt neuen DBX offiziell vor

20. Nov. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 2822 mal gelesen
Weltpremiere: Aston Martin stellt neuen DBX offiziell vor
Ungewöhnliche Form, voll mit britischem Luxus und mit AMG-Technik unter der Haube kann der neue DBX auch Offroad

Der britische Sportwagenbauer Aston Martin, besser bekannt als Dauer-Dienstwagen von James Bond, hat am 20. November 2019 Geschichte geschrieben und stellt nach Lamborgini (Urus), Maserati (Levante) und Porsche (Cayenne, Macan) ein weiteres SUV eines Top-Label-Sportwagenherstellers vor. Denn anders als der Bentayga von Bentley und der Cullinan von Rolls Royce, die auf ähnlich potentes Klientel zielen, ist der DBX kein "Dickschiff", sondern ein recht sportliches SUV. Das übrigens auch Offroad kann, wie man bereits in der Vorserienphase auf britischen Rallystrecken bewies.



Zielgruppe ausser britischen Geheimagenten: Eigentlich Alle (die ihn sich leisten können). Oder wie Aston Martin sagt: "Der DBX wurde konzipiert, um die Bedürfnisse des 99. Perzentils unter der männlichen bzw. des 5. Perzentils unter der weiblichen Bevölkerung zu erfüllen." (Was ein Perzentil ist, finden Sie [ HIER ] - aber sie werden es nicht brauchen.) Aber auch: "Der DBX wird für viele Käufer der erste Aston Martin sein." Die Briten hoffen vom Lamborghini Urus Effekt: Der verkleidete Audi Q8 sorgte für einen Boom bei Lamborghini - und für die vollsten Kassen aller Zeiten.

Der Preis ist klassenüblich - aber am günstigsten in UK zu haben

Beginnen wir mit dem Preis. Die Briten teilen gleich drei Preise mit: Im Hersteller-Land Grossbritannien etwa, wo er ergo am günstigsten sein müsste, verlangen die Briten 158.000 Pfund, das entspricht 184.300 Euro - inklusive 3 Jahre Wartungsvertrag. In Deutschland ruft Aston Martin 193.500 Euro auf (ohne Wartungsvertrag). In den USA hingegen (wo er erstmal teuer hin-verschifft werden muss) gibt es den Briten dann als Schnäppchen für 189.900 USD, was aktuell 171.698 Euro entspricht (ebenfalls ohne Wartungsvertrag). Zum Vergleich: Den Lamborghini Urus gibt es in Deutschland ab 204.000 Euro.





Unter der Haube des 2.245 kg schweren DBX (ein Rolls Royce Cullinan wiegt 2.660 kg, ein Toyota Land Cruiser 2.585 kg) arbeitet zwar keine Volkswagen-Technik wie beim Lamborghini, dennoch ist Deutsches verbaut: Der DBX wird von einem überarbeiteten AMG-Motor aus Affalterbach angetrieben. Allerdings nicht von AMG´s bestem Triebwerk. Aston Martin nutzt einen 4-Liter Twinturbo V8, der 550 PS und 700 Nm Drehmoment leistet und speziell auf den DBX abgestimmt ist. 4,5 Sekunden soll der Sprint von 0-100 km/h dauern, 291 km/h werden als Spitze angegeben. Das klingt toll, aber eine Allrad Kombi-E-Klasse von AMG (E 63 S 4Matic+) hat bereits 612 PS...

Aston Martin legte von Anfang an Wert auf Offroad-Tauglichkeit

Geschaltet wird von einer 9-Gang Automatik mit Drehmomentwandler. Der Allradantrieb kommt mit einem aktiven Zentraldifferenzial sowie elektronischem hinteren Sperrdifferenzial. Dadurch kann das Drehmoment sowohl zwischen Vorder- und Hinterachse als auch entlang der Hinterachse verschoben werden. Eine adaptive Dreifach-Luftfederung wurde mit einem elektrischen 48V Anti-Roll-Kontrollsystem und elektronischen adaptiven Dämpfern kombiniert, die Bodenfreiheit kann so um 45 mm erhöht oder 50 mm abgesenkt werden.

Das System kann auch so programmiert werden, das das Ein- und Aussteigen sowie das Beladen des Autos dadurch erleichtert wird. Die Dreikammer-Luftfedern ermöglichen eine variable Federhärte, die sowohl luxuriösen Komfort als auch dynamische Leistungsfähigkeit bietet. Die Rollneigung soll derart eingeschränkt werden, das das Handling eher an einen Sportwagen erinnert als an einen SUV.



Der luxuriöse, handgefertigte Innenraum des DBX soll vorderen und hinteren Passagieren denselben Komfort zu bieten. Sportsitze vorne bieten ordentlich Seitenhalt und gleichzeitig ausreichend Kniefreiheit für die hinteren Passagiere. Durch ein Glas-Panoramadach und eine rahmenlose Fenstereinfassung wirkt der DBX hell und geräumig. Viele Details im Innenraum, u.A. separate Armlehnen, ein intelligentes Handschuhfach-Design und eine ergonomische Positionierung der Steuerelemente, wurden durch den Beitrag des "Female Advisory Board" der Marke sowie durch Feedback von Händlern und Fokusgruppen in aller Welt optimiert.

Vor allem innen will man mit britisch-noblem Luxus glänzen

Die Sitze sind mit luxuriösem Vollnarbenleder des langjährigen Partners "Bridge of Weir" bezogen. Als Branchenneuheit sind sowohl der Dachhimmel als auch die elektrische Dachjalousie in einer luxuriösen Alcantara-Ausführung erhältlich, die ohne Einschränkung der Kopffreiheit einen Sonnenschutz und Abdunkelung bietet. In der gesamten Kabine wurde Wert auf die Authentizität der Materialien gelegt; mit einer stilvollen Kombination aus Metall, Glas und Holz.





Ein Design-Highlight ist die Mittelkonsole, unter der sich ein flexibler Stauraum befindet. Mit "Q by Aston Martin" - dem speziellen Personalisierungsservice - können optionale Ausstattungsmerkmale der Mittelkonsole auch aus einem massiven Stück Holz, z. B. Nussbaumholz, gefertigt werden. Exquisite Holz-, Verbundstoff- und Metallfurniere sorgen dafür, das das Cockpit je nach Geschmack eingerichtet werden kann. Dazu gehören innovative Materialien und die in dieser Branche noch nie dagewesene Verwendung eines Stoffes aus 80% Wolle. Eine neue Flachsmischung - aus der gleichen Pflanze gewonnen wie feines Leinen - ist wiederum eine Alternative zur Kohlefaser.

Ein 10,25" TFT-Bildschirm sitzt bündig in der Mittelkonsole, während ein riesiger 12,3" TFT-Bildschirm dem Fahrer alle Informationen bereitstellt. Apple CarPlay ist in der serienmässigen Ausstattung enthalten, ebenso wie ein 360°-Kamerasystem und eine Innenraumbeleuchtung mit 64 Farben in zwei Zonen.

1913 Package vom Aston Martin Chef für die ersten 500 Käufer

Einen Bonus gibt es für die ersten 500 Käufer: Sie bekommen zusätzlich das exklusive "1913 Package". Ausgestattet mit einem besonderen Logo auf dem Kotflügel, speziell designten Seitenschwellern und einer Prüfplakette, welche die limitierte Edition hervorhebt, wird jedes dieser Modelle von Aston Martin-Chef Andy Palmer persönlich inspiziert und genehmigt. Darüber hinaus erhält jeder Kunde ein ganz besonderes "Build Book", das vom Geschäftsführer von Aston Martin und vom Chief Creative Officer, Marek Reichman, unterzeichnet wird. Zusätzlich wird eine Einladung zu einer Cocktailparty im Waldorf Astoria, die von einem Mitglied des Führungsteams von Aston Martin Lagonda gehostet wird, mitgegeben.



"Ich kann nicht genug betonen, wie aufregend und bedeutend der DBX für Aston Martin ist," sagt Aston Martin Boss Andy Palmer. "Die Produkteinführung des DBX ist auch ein wichtiger Teil der Umsetzung der dritten und letzten Phase unseres "Second Century"-Plans, wobei es sich nicht nur um eine bereits angekündigte Erweiterung der Produktpalette handelt, sondern auch um den Start der Produktion im zweiten Werk von Aston Martin." Willkommen DBX!

hs/greifenthal/Sproule | Fotos: Aston Martin


 

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