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Tesla Brandenburg: Wenn Grüne zu dumm zum Grün-sein sind

24. Feb. 2020 I Autor: Bert Hallmackenreuther I 2682 mal gelesen
Tesla Brandenburg: Wenn Grüne zu dumm zum Grün-sein sind
Tesla-Chef Elon Musk hat ein paar Plagegeister: Ausgerechnet Pseudo-Grüne stellen sich jetzt gegen den Umweltschutz

Als Öko-Auto-Bauer Tesla ankündigte, in einer halbwegs toten Region südöstlich von Berlin sein neues Werk zu errichten, waren Freud und Sorge dicht beieinander. Freude weil: Ausgerechnet ein aufstrebendes Milliarden-Unternehmen, Vorreiter in der E-Auto Technologie, Veränderer einer ganzen Industrie - will im brandenburger Sand eine Mega-Factory bauen. Grün. Umweltfreundich. Für eine saubere Zukunft. Der Boden karg und sandig, die Arbeitslosigkeit hoch - die einzige Sorge, die den braven Deutschen ritt war: Wird sich Deutschland nach dem Flughafen-Berlin-Debakel und Stuttgart-21-Blödsinn wieder blamieren - oder kassieren? Mit Gegnern aus dem grünen Lager hatte allerdings Niemand gerechnet. Wirklich: Niemand. Warum auch, geht es doch um eine grüne Zukunft.

Man kann fragen: Sind die denn blöd? Die Antwort lautet leider Ja.

Doch sie sind wieder da. Nein, nicht "Die Grünen", die Partei, die eigentlich gar nicht so wild ist - weil: Wenn die einmal an der Macht sind, wie aktuell in Baden Württemberg, müssen sie genauso wirtschaftlich agieren wie jede andere Partei. Also: Angst vor den Grünen braucht Niemand zu haben, auch wenn die Forderungen manchmal allzu abstrus und lächerlich klingen. Nein, es ist eine neue Generation von "Öko-Terroristen". Vereine wie die "Deutsche Umwelthilfe", "Grüne Liga Brandenburg" oder "Verein für Landschaftspflege und Artenschutz Bayern". Pseudo-Umweltschutz geht vor Lebens-Existenz - oder man will nur abzocken.



Jetzt könnte man fragen: "Ja sind denn die Blöd?" Und jeder mit nur einem Balken an IQ muss antworten: "Ja". Doch Ausgerechnet komische Umweltverbände, von denen zuvor nie einer hörte, klagten gegen die Vorbereitungen zum Bau der neuen Tesla-Gigafabrik. Setzten eine einstweilige Verfügung durch, die erwartungsgemäss nach wenigen Tagen prompt vom Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg wieder gekippt wurde.

Einige Umweltschutz-Gegner wollen auch nach Urteilen nicht weichen

Man wolle Tesla nicht verhindern, sagte einer der Beteiligten. Man wolle nur, das alles korrekt zugehe. Nun darf Tesla weitermachen - und dennoch stellen sich wieder Einige quer: Obwohl Sprengungen alter Kriegsbomben anstehen, haben sich einige militante Umweltschutz-Gegner in den Bäumen festgekettet - sorgen für einen Einsatz der Polizei auf Kosten der Steuerzahler und verzögern die Bau-Vorbereitungen erneut.

Wohl bemerkt, wir befinden uns nicht im Hambacher Forst, dessen Zerstörung eines Stücks purer Natur für etwas Kohle tatsächlich absolut sinnlos ist. Nein, wir befinden uns auf einem zugewachsenen Baugelände für die Industrie - und das seit Jahren. Der karge und für die Umwelt irrelevante Kiefernwald wuchs nur, weil hier sonst nichts passierte. Und selbst der nutzlose Brachwald wird woanders wieder aufgeforstet. Bleibt noch das Problem des Grundwassers - eine Lösung liegt aber schon vor.



Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) begrüsste das Ende der "Komisch-Grünen"-Blockade: "Das ist ein gutes Urteil für den Umweltschutz, Arbeitsplätze und Zukunftstechnologien." Das Urteil sei ein wichtiges Signal für eine klimafreundliche und CO2-neutrale Autoindustrie in Deutschland. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist zufrieden: "Ich bin froh, dass mit der Entscheidung des OVG die Rodungsarbeiten weiter vorangehen können und ich denke, das sie in der nächsten Woche abgeschlossen werden." Proteste gegen die Ansiedlung kann er nicht nachvollziehen, im Gegenteil, er sieht bei der Mehrheit der Bevölkerung eine riesengrosse Unterstützung.

Heinz-Herwig Mascher gegen Umweltschutz - nun rennen die Jünger weg

Die Umweltschutz-und Zukunfts-Gegner der "Grünen Liga Brandenburg" bekommen jetzt schon die Quittung: Selbst die eigenen Mitglieder können die Entscheidung teils nicht nachvollziehen. Wie ein kompletter Vollidiot steht Verbandschef Heinz-Herwig Mascher nun da: "Wir müssen einen Neustart machen." Doch noch lustiger sind die Bayern vom "Verein für Landschaftspflege und Artenschutz Bayern": Die haben erstens übersehen, das Tesla in Brandenburg baut (das ist ein anderes Bundesland!) - und wissen selbst nicht so recht, wie ihnen passiert. Also macht man auf Twitter trotzig den Donald Trump: "Was folgt sind Lügen, Unterstellungen und Rufmord. Wir lassen uns jedoch nicht beeindrucken."

hs/hallmackenreuther | Fotos: Wikimedia/Daniel Oberhaus/Löwe48 [ CC BY-SA 4.0 ], PXHERE, Grüne OHV, Tesla


 

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