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ZF schult Feuerwehrleute im Umgang mit Elektrofahrzeugen

19. Nov. 2019 I Autor: Hagen Greifenthal I 129 mal gelesen
ZF schult Feuerwehrleute im Umgang mit Elektrofahrzeugen
Der brennende Tesla in Landeck in Österreich war der Anfang - der Tesla fing immer wieder alleine Feuer

Elektro-Autos brennen nicht mehr oder weniger als normale Autos. Aber wehe, wenn sie brennen. Hochgiftige Chemikalien werden frei, die brennenden Batterien lassen sich nicht löschen wie bisher, sie entfachen sich chemisch bedingt immer wieder selbst aufs Neue. Feuerwehren standen bis dato ratlos vor brennenden Tesla und Co, konnten sich am Ende nur dadurch helfen, das die E-Autos in mit Wasser gefüllten Containern versenkt und tagelang irgendwo abseits (unter Kontrolle) abgestellt wurden. Ein weiteres Problem ist der Strom selbst: Der läuft weiter und setzt auch das Löschwasser lebensgefährlich unter Strom.



Ergo müssen auch Rettungsdienste und speziell die Feuerwehr umdenken. Mit diesem wichtigen Thema setzt sich neuerdings der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG auseinander und hat für die Feuerwehren ein spezielles Training entwickelt. Das beginnt mit der Identifikation des verunglückten Fahrzeuges. ZF verwendet dazu u.A. die so genannte A.U.T.O.-Regel (Austretende Betriebsmittel, Unterbodenkontrolle, Tankstutzen/Tankanschlüsse, Oberflächenkontrolle/Beschriftungen) sowie die Rettungsdatenblätter und Rettungsleitfäden der Autohersteller. Hier sind die Positionen und Verläufe von Hochvoltkomponenten und Kabelsträngen vermerkt.



Ein weiteres Thema ist der Systemaufbau von elektrifizierten Antrieben und die daraus resultierenden Gefährdungen. Die Teilnehmer lernen die im Fahrzeug eingebauten Schutzmechanismen kennen, zum Beispiel Lage und Bedienung des Trennschalters für die Hochvoltanlage. Ausserdem bekommen sie Informationen zur Gefahrenabwehr, zum Beispiel über das geeignete Equipment, über die richtigen Verhaltensweisen bei den unterschiedlichen Unfallszenarien (Brand, Wasserschaden) und über die möglichen Folgearbeiten.

Ein Exkurs zu den Verantwortlichkeiten, zum Beispiel bei der Kommunikation mit anderen Rettungskräften (Notarzt, Sanitäter) oder bei der Übergabe des Unfallwagens an den Abschleppdienst, gehört ebenfalls zum Schulungsprogramm. Beispiele aus realen Einsätzen runden den Schulungsinhalt ab.

hs/greifenthal/ampnet | Fotos: ZF, Feuerwehr Landeck, Brandweer Brabant, Polizei Mettmann


 

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